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Tag des Zorns: Palästinenser zeigen Hass auf Israel und USA

Tausende palästinensische Demonstranten nahmen am Dienstag an einem „Tag des Zorns“ in Judäa und Samaria teil. Einige Gruppen stießen mit israelischen Streitkräften zusammen, um gegen die Ankündigung der USA zu protestieren, dass israelische Gemeinschaften dort nicht mehr gegen das Völkerrecht verstoßen.

Rund 2.000 Menschen versammelten sich bis Mittag im Hauptquartier der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) von Ramallah, wo sie Plakate von US-Präsident Donald Trump sowie israelische und amerikanische Flaggen in Brand setzten. Schulen, Universitäten und Regierungsbüros wurden geschlossen und auch in anderen Städten der PA fanden Kundgebungen statt.

Die Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift „Trump Amtsenthebung – Netanyahu ins Gefängnis“.

An israelischen Kontrollpunkten in der Nähe von Ramallah, Bethlehem und Hebron warfen Dutzende Demonstranten Steine ​​auf israelische Streitkräfte, die mit Tränengas reagierten. Es gab keine sofortigen Berichte über Verletzungen.

Der „Tag der Wut“, der von der Fatah, der Hauptgruppe der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO organisiert wurde, protestierte gegen die letzte Woche von der Trump-Administration gemachten Ankündigung, dass israelische Gemeinden in Judäa und Samaria legal sind und nicht gegen das Völkerrecht verstoßen.

„Von der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) organisierte Fraktionen forderten am Dienstag in allen Gouvernoraten einen Tag der Wut, um gegen die jüngste Ankündigung der USA zu protestieren“, berichtete die Nachrichtenagentur WAFA der Palästinensischen Autonomiebehörde am Montag.

Außenminister Mike Pompeo erklärte, dass die USA das Rechtsgutachten des Außenministeriums von 1978 ablehnen. Die Entscheidung kehrte vier Jahrzehnte amerikanischer Politik um.

„Die Forderung nach völkerrechtswidrigen zivilen Siedlungen hat die Sache des Friedens nicht vorangebracht“, kündigte Pompeo an. „Die harte Wahrheit ist, dass es nie eine gerichtliche Lösung für den Konflikt geben wird und Streitigkeiten darüber, wer völkerrechtlich richtig und wer falsch ist, werden keinen Frieden bringen.“

Die israelische Führung begrüßte die Entscheidung der USA.

AP/IN-Redaktion

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Von am 26/11/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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