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Israel wird große Wirtschaftsprojekte in Gaza auf den Weg bringen

In libanesischen Berichten vom Freitag heißt es, dass die Gespräche zwischen Israel und der Hamas über eine Vereinbarung fortgesetzt würden, die zur Einstellung der Raketenangriffe auf Israel führen würden.

Dem Bericht zufolge ist es beiden Seiten „ernst“ damit die Spannungen abzubauen, da die Gaza-Terrorgruppe beschlossen hat, sich zu diesem Zeitpunkt Sorgen um das Wohlergehen der Bewohner des Gazastreifens zu machen.

Das Abkommen würde die Rückgabe vermisster Israelis, die von der Hamas im Austausch für die Freilassung von Terroristen festgehalten werden und die Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage in Gaza umfassen. Diese Gespräche sind laut dem Bericht ein Grund, warum die Terrorgruppe zum dritten Mal in Folge ihre üblichen Freitagsdemonstrationen im Gazastreifen abgesagt hat.

In einem Bericht von Yediot Acharonot hieß es, diese Gespräche seien bereits weit fortgeschritten und würden seit einiger Zeit im Verborgenen geführt. Zusammen mit dem „Stopp“ der IDF-Aktion gegen die Hamas, bietet Israel der Terrorgruppe eine zusätzliche „Verlockung“ an in Form von wirtschaftlicher Entwicklung, die den Bewohnern des Gazastreifens Tausende von Arbeitsplätzen bieten würde.

Die Jobs würden aus fünf Projekten stammen, die Israel bauen würde, wobei fast alle Arbeiter in den Projekten aus Gaza stammten.

Die Projekte umfassen drei Industriezonen entlang der Grenze zum Gazastreifen, mit insgesamt 4.500 Morgen Land. Darüber hinaus soll eine große Recyclinganlage errichtet werden, die aus Abfallprodukten Strom erzeugt, während in einem fünften Projekt Erdgas zur Stromerzeugung eingesetzt wird.

Der in den Anlagen erzeugte Strom würde nach Gaza geleitet und so die Stromprobleme der Bewohner des Gazastreifens lindern. Laut dem Bericht sind israelische Beamte davon überzeugt, dass die Palästinenser weniger motiviert sind Terrorakte durchzuführen, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Gaza verbessern.

Laut dem Bericht legten israelische Beamte den Plan dem US-Botschafter in Israel, David Friedman vor, der erklärte, er werde ihn an Präsident Donald Trump weiterleiten. Der Plan wurde nicht von Vertretern des Außen- oder Verteidigungsministeriums verfasst, sondern von Gadi Yarkoni, dem Vorsitzenden des Regionalrats von Eshkol, der von Raketenangriffen aus dem Gazastreifen erheblich betroffen war.

Der Plan wurde von Sicherheitsbeamten begrüßt. „Wir müssen zwischen Terror und den Bedürfnissen der Bevölkerung unterscheiden“, wurde ein Sicherheitsbeamter zitiert.

„Wir werden an der Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Möglichkeiten entlang der Grenze arbeiten, in der Hoffnung, dass dies die Menschen in Gaza dazu veranlasst, zweimal nachzudenken, bevor sie sich für Gewalt entscheiden. Dies könnte auch eine neue Einnahmequelle für Israel sein“, sagte der Beamte.

IN-Redaktion

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Von am 29/11/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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