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5 Gläubige bei einer Chanukka-Feier in Monsey, New York niedergestochen

Am späten Samstagabend griff ein Mann nach einem Chanukka-Fest in einem Rabbinerheim nördlich von New York City mehrere Gläubige an und verletzte fünf Menschen, bevor er in einem Fahrzeug floh.

Tatort Messerangriff Monsey, New York. Foto: Agentur

Der Angriff schien der letzte zu sein, der gegen Juden in der Region gerichtet war, einschließlich eines Massakers in einem koscheren Lebensmittelgeschäft in New Jersey Anfang dieses Monats.

Die Polizei sagte, der Messerangriff geschah gegen 22:00 Uhr in Monsey, einer von mehreren Städten im Hudson Valley, in denen in den letzten Jahren eine große Anzahl chassidischer Juden leben.

Der Polizeichef Brad Weidel sagte Stunden später, dass die New Yorker Polizei ein Fahrzeug ausfindig gemacht und einen möglichen Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Messerangriff gesucht habe.

Die New Yorker Polizei wollte nicht sofort bestätigen, ob jemand in Gewahrsam ist.

Hochrangige Staatsbeamte, darunter Gouverneur Andrew Cuomo und Generalstaatsanwältin Leticia James, veröffentlichten Erklärungen, in denen sie den Angriff verurteilten.

Fotos und Videos, die auf Twitter gepostet wurden, zeigten eine große Notfallreaktion mit Rettungssanitätern und Krankentragen am Tatort. Auf den Bildern war eine Reihe von Polizei- und Einsatzfahrzeugen zu sehen.

Die Anti-Defamation-Liga von New York und New Jersey sagt, sie habe Kenntnis von dem Messerangriff und sei in Monsey vor Ort gewesen.

Monsey liegt ungefähr eine Stunde nördlich von New York City.

Der Orthodox Jewish Public Affairs Council für die Region Hudson Valley twitterte Berichte, wonach der Angriff im Haus eines chassidischen Rabbiners stattfand, während die Familie Chanukka feierte.

Mehrere staatliche und örtliche Beamte haben den Ort des Messerangriffs als Synagoge beschrieben. Das Haus des Rabbiners befindet sich neben einer Synagoge.

Der 65-jährige Aron Kohn teilte der New York Times mit, dass er sich zum Zeitpunkt der Messerangriffs im Haus befunden habe. „Ich habe um mein Leben gebetet“, sagte Kohn. Wir hatten überhaupt keine Zeit zu reagieren.“

Gouverneur Cuomo, der den Messerangriff als „feige Tat“ bezeichnete, hat die Task Force „Hassverbrechen“ der Staatspolizei angewiesen, die Angriffe zu untersuchen.

„Lassen Sie mich klar sagen: Antisemitismus und Bigotterie jeglicher Art widersprechen unseren Werten der Inklusion und Vielfalt und wir tolerieren solche Hasshandlungen absolut nicht“, sagte er in der Erklärung vom Samstag. „In New York werden wir immer aufstehen und mit einer Stimme zu jedem sagen, der Angst und Schrecken verbreiten möchte: Sie repräsentieren New York nicht und Ihre Handlungen werden nicht ungestraft bleiben.“

Die fünf verlketzten Menschen sind zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. Es ist unklar, inwieweit sie verletzt wurden. Die Behörden haben bisher kein Motiv für den Angriff angegeben.

Der Messerangriff ereignete sich einen Monat nachdem ein Mann niedergestochen worden war, als er zu einer Synagoge in Monsey ging. Der Mann musste operiert werden. Es ist nicht bekannt, ob der für den Angriff Verdächtige, festgenommen wurde.

Jüdische Gemeinden in der New Yorker U-Bahn-Region, sind nach einem tödlichen Amoklauf am 10. Dezember auf einem koscheren Markt im Norden von New Jersey in Bedrängnis geraten. Sechs Menschen kamen bei den Schüssen ums Leben, darunter zwei der Mörder, ein Polizist und drei Personen, die sich im Laden befunden hatten. Gurbir Grewal, Generalstaatsanwalt von New Jersey sagte, der Angriff sei auf den Hass gegen Juden und die Strafverfolgungsbehörden zurückzuführen.

In der Nähe von New York City hat die Polizei in dieser Woche mindestens sechs Meldungen erhalten – und seit dem 13. Dezember acht – von Angriffen, die möglicherweise durch antijüdische Vorurteile ausgelöst wurden.

Bürgermeister Bill de Blasio sagte am Freitag, dass die Polizeipräsenz in den Stadtteilen Brooklyns mit einer großen jüdischen Bevölkerung zunehmen würde.

AP/IN-Redaktion

update: 29.12.2019, 10:43 Uhr

Vier der fünf Opfer eines Messerangriff am Samstagabend in Monsey, New York, wurden identifiziert.

Drei von ihnen sind Söhne des Rabbiners, in dessen Haus sich der Überfall ereignete: Chaim, Meir und Shlomo Rottenburg, und der vierte ist Rabbi Yosef Neiman.

Der Name des fünften Opfers ist noch nicht bekannt.

Zwei der fünf Opfer – es ist noch nicht klar, welche – befinden sich in einem kritischen Zustand.

Unabhängig davon gab die New Yorker Polizei bekannt, den für den Angriff Verdächtigen festgenommen zu haben.

IN-Redaktion

 

Von am 29/12/2019. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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