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Kommentar: In zwei Generationen wird Europa wie Sie es kennen nicht mehr sein

Die Alternative zur demografischen Irrelevanz aufgrund der natürlichen Sterberate und einer vernachlässigbaren Geburtenrate, ist die Masseneinwanderung aus Ländern der dritten Welt.

Muslimisches Freitagsgebet in den Straßen von Paris. Foto: screenshot

Die europäischen Länder ähneln Obstgärten, deren Bäume seit vierzig Jahren fruchtbar sind und die ihre Reife erreicht haben, ohne neue Wurzeln zu schlagen.

Der französische Politikwissenschaftler Jérôme Fourquet hat in Le Figaro gerade mitgeteilt, dass die Zahl der Neugeborenen mit arabischen oder muslimischen Vornamen von nur einem Prozent im Jahr 1960 auf heute 19 Prozent gestiegen ist.

Aber 1,3 Kinder pro Frau – die Anzahl der Babys, die nicht muslimische Französinnen heute haben – bedeutet, dass 100 Franzosen 65 Kinder haben werden, dann 42 Kinder, dann 27 Kinder und so weiter. Jede Generation junger Franzosen wird sich fast halbieren.

„Die westliche Kultur zerstört sich selbst“, erklären Meinhard Miegel und Stefanie Wahl in ihrem Buch „Das ende des individualismus“. Individualistische Kulturen, wie die deutsche, werden durch kollektivistische Einwanderungskulturen ersetzt.

Die Deutschen arbeiten hart und tauchen dann in das Privatleben ein: Hobbys, Ferien, Autos, Häuser und Sport. Aber sie haben keine Kinder mehr. Deutschlands Zukunft ist vorbei, hat aber immer noch hegemoniale Tendenzen. Deshalb warfen sich die Deutschen kopfüber in die Entscheidung, Millionen muslimischer Flüchtlinge aufzunehmen, sobald die Schrecken des Krieges vor die Tore Deutschlands traten.

Wie ironisch! Im Zweiten Weltkrieg verlor Deutschland Millionen von Einwohnern und tötete Millionen von Europäern im Kampf um den Lebensraum. Heute verliert es Territorium und Gesellschaftsanteile an die geräuschlose Bombe eines demografischen Selbstmords. In Deutschland gab es seit 1972 in keinem einzigen Jahr mehr Neugeborene als Todesfälle.

Familien gerieten in der damaligen Bundesrepublik außer Mode, als das Land florierte und die Geburtenrate auf etwa 1,4 Kinder pro Frau abfiel und praktisch auf diesem Stand verblieb, weit unter der Rate von 2,1 Kindern, welche die Bevölkerungszahl stabil hielt. Jetzt ist die Rede von vielen kleinen Städten in Sachsen und Brandenburg, die zu „Geisterstädten“ werden könnten.

Die Alternative zur demografischen Irrelevanz ist die Masseneinwanderung. Und die Deutschen haben sie angenommen.

Viele europäische Großstädte werden bereits heute islamisiert. Die europäische Hauptstadt Brüssel – erklärte Le Figaro – „wird in zwanzig Jahren muslimisch sein“. In Seine-Saint-Denis, dem französischen Departement, in dem eineinhalb Millionen Menschen leben, werden nach offiziellen Angaben des National Institute of Statistics die zehn beliebtesten Namen von Neugeborenen erfasst: Mohamed, Adam, Ibrahim, Rayan, Ismael, Noah , Amir, Imran, Ali und Liam.

Das Wachstum der französischen Bevölkerung zwischen 2011 und 2016 wurde laut einer von Insee veröffentlichten Studie hauptsächlich von den großen städtischen Gebieten des Landes angetrieben, an der Spitze Lyon, Toulouse, Bordeaux und das Pariser Gebiet. In Lyon gibt es zum Beispiel ungefähr 150.000 Muslime in einer Bevölkerung von über 400.000. Laut dem Demographen Michele Tribalat, stammen 31% der 20-Jährigen in der Ile-de-France aus Nordafrika, der Türkei oder aus Ländern südlich der Sahara.

In den Städten Seine-Saint-Denis wie La Courneuve, Aubervilliers und Clichy-sous-Bois stieg der Anteil junger Menschen ausländischer Herkunft von 20% im Jahr 1968 auf fast 80% im Jahr 2011.

Es wird geschätzt, dass in Frankreich auf jeden praktizierenden Muslim drei praktizierende Katholiken kommen. Wenn wir uns jedoch eingehender mit dieser Analyse befassen, werden wir sehen, wie sich die Beziehung tatsächlich umkehrt. Vergleicht man nur den Parameter der wöchentlichen Teilnahme an Freitagsgebeten in Moscheen mit Sonntagsmessen in Kirchen, so ist das Szenario klar: 65% der praktizierenden französischen Katholiken sind über 50 Jahre alt. Andererseits sind 73% der praktizierenden französischen Muslime unter 50 Jahre alt. Dieser Trend zeigt, dass derzeit in Frankreich ein junger praktizierender Katholik auf drei junge praktizierende Muslime kommt.

Es ist nur eine Frage der Zeit. In ein paar Generationen wird Europa, wie Sie es heute kennen, vorbei sein.

Von Giulio Meotti

Giulio Meotti, ist ein italienischer Journalist bei Il Foglio und schreibt zweimal wöchentlich eine Kolumne für Arutz Sheva. Er ist der Autor des Buches „A New Shoah“.

Dieser Kommentar erschien in englischer Sprache auf Arutz Sheva.
Übersetzung: Dr. Dean Grunwald
für israel-nachrichten.org

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Von am 22/01/2020. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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