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Bennett fordert Annexion von Judäa und Samaria noch vor dem Friedensplan

Am Vorabend der Enthüllung des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump hat Israels rechtes Bündnis Forderungen gestellt, die schwer zu erfüllen sein werden.

Verteidigungsminister Naftali Bennett erklärte, dass die Yamina-Partei, die er jetzt leitet, Präsident Trumps Plan nur unter der Bedingung unterstützen werde, dass Israel bereits am kommenden Sonntag große Teile von Judäa und Samaria annektieren könne.

„Wenn sie beigefügt werden, unterstützen wir [den Plan]. Wenn sie nicht annektiert werden, werden wir [ihn] nicht unterstützen“, sagte Bennett während einer Pressekonferenz in der Stadt Ariel in Samaria.

Er forderte die Regierung nachdrücklich auf, bei der Kabinettssitzung in der kommenden Woche schnell zu handeln und der Annexion zuzustimmen. Dies geht aus Medienberichten vom Sonntag hervor.

„Wenn diese ganze Veranstaltung ohne die Ausweitung des israelischen Rechts vor den Wahlen endet, wenn die Amerikaner uns keine Chance dazu bieten, dann wird es kein Jahrhundertgeschäft geben, sondern eine verpasste Chance für das Jahrhundert“, warnte Bennett.

Und Bennett bekräftigte zum großen Teil die Haltung des rechten Flügel Israels im Allgemeinen und von Yamina im Besonderen, die absolut gegen die Errichtung eines palästinensischen Staates sind.

„Wir werden unter keinen Umständen die Errichtung oder Anerkennung eines palästinensischen Staates zulassen und wir werden nicht zulassen, dass den Arabern ein Zentimeter Land übergeben wird“, sagte er.

Am Sonntag zuvor wurde Yamina MK Ofir Sofer von der Jerusalem Post gefragt, ob seine Partei territoriale Zugeständnisse ablehnen würde. In Anbetracht der Äußerungen der Verfasser des Friedensplans der Regierung, wonach es für beide Seiten „schmerzhafte Zugeständnisse“ geben wird, würde eine solche Position wahrscheinlich ihre Unterstützung ausschließen.

„Wir haben viel Respekt und Wertschätzung für Präsident Trump, aber letztendlich müssen wir dem Land Israel treu bleiben“, antwortete Sofer.

Zu der Frage, ob Yamina weiterhin bereit wäre, einer von Likud geführten Koalition beizutreten, die einige territoriale Zugeständnisse akzeptiert, sagte Sofer: „Wenn Yamina in der Regierung ist, wird es keine Zugeständnisse geben.“

IN-Redaktion

 

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Von am 27/01/2020. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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