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Ringvorlesung „Der Glaube der Anderen. Weltreligionen im Spiegel von Judentum und Islam“

Akademieprogramme

Die Ringvorlesung lotet das vielschichtige Verhältnis von Judentum und Islam zu den anderen Religionen – Christentum, Hinduismus, Buddhismus – und zum Atheismus/Agnostizismus aus. Zu jeder der insgesamt sechs Veranstaltungen sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die dasselbe Thema aus jüdischer und islamischer Perspektive vorstellen und miteinander in Dialog treten.

Mono oder Poly? Judentum, Islam und Hinduismus

Die zweite Veranstaltung der Ringvorlesung „Der Glaube der Anderen“ widmet sich der Frage: Wie blicken Juden und Muslime heute auf den Hinduismus, der von der Existenz mehrerer Gottheiten ausgeht?

Die Abgrenzung von polytheistischen Religionsformen und dem „Götzendienst“ hat das Judentum seit der Antike geprägt. Auch der Islam hatte in seiner Geschichte zahlreiche Erfahrungen mit nicht-monotheistischen Religionen – schon zur Zeit seiner Entstehung im frühen 7. Jahrhundert und auch während seiner Expansion in Asien.

Wie betrachten Juden und Muslime heute die hinduistischen Religionen, die von der Existenz mehrerer Gottheiten ausgehen? Es steht zur Diskussion, ob die historischen Perspektiven für das heutige Verständnis von polytheistischen Religionen hilfreich sind oder einer differenzierten Auseinandersetzung eher hinderlich.

Es diskutieren Rabbiner Alon Goshen-Gottstein (Elijah Interfaith Institute) und Muhammad Suheyl-Umar (Iqbal Academy Pakistan).

Ort: Auditorium, W. M. Blumenthal Akademie
04. Februar
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei

Wie hältst du es mit Jesus? Judentum, Islam und Christentum

Die dritte Veranstaltung der Ringvorlesung „Der Glaube der Anderen“ widmet sich jüdischen und muslimischen Perspektiven auf das Christentum.

Dreifaltigkeit, Heiligenverehrung und Jesus als Sohn Gottes – viele christliche Überzeugungen und Glaubenspraktiken stoßen bei Juden und Muslimen auf Unverständnis. Der Glaube an den Schöpfergott und die Unsterblichkeit der Seele sowie die Achtung moralischer Prinzipien werden dagegen positiv gesehen.

Worin ähneln sich jüdische und muslimische Perspektiven auf das Christentum und wo gehen sie auseinander? Und wie wird die Vielfalt der christlichen Konfessionen in theologischen Debatten wahrgenommen?

Es diskutieren Israel Yuval (Hebräische Universität Jerusalem) und Maha El Kaisy-Friemuth (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg).

Ort: Auditorium, W. M. Blumenthal Akademie
18. Februar
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei
Weitere Informationen: https://www.jmberlin.de/ringvorlesung-judentum-islam-christentum

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 03/02/2020. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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