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Schweiz: Hotline der Gamaraal-Stiftung hilft Holocaust-Überlebenden in der Coronakriese

Die Gamaraal-Stiftung hat in der Schweiz eine Telefon-Hotline eingerichtet, um Holocaust-Überlebende während der Coronavirus-Krise zu unterstützen.

Gamaraal Stiftung

„Die Koronapandemie kann bei Holocaust-Überlebenden bedrohliche Erinnerungen hervorrufen. Einige erleben derzeit ein erneutes Trauma. Die Präsidentin der Gamaraal-Stiftung, Anita Winter, sagt: „Die Einsamkeit und Isolation, mit der sie aufgrund der Koronakrise konfrontiert sind, ist für sie aufgrund ihrer Vergangenheit besonders schwer zu ertragen“.

Die Anrufer sind alle über 80 Jahre alt und gehören daher zu einer Hauptrisikogruppe. Trotzdem zeigen viele Holocaust-Überlebende eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit in der gegenwärtigen Situation.

Derzeit arbeiten 43 junge Menschen Tag und Nacht freiwillig bei der Hotline, darunter viele Studenten und junge Berufstätige, von denen die meisten Juden sind. „Die Solidarität zwischen den Generationen ist immens, sie ist zutiefst berührend“, sagte Frau Winter.

Freiwillige helfen Überlebenden auch beim Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten. Mit zunehmender Nachfrage nach Unterstützung wird das Freiwilligenteam in den kommenden Tagen erweitert.

IN-Redaktion

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Von am 06/04/2020. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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