Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

US-Botschafter: Nahost-Friedensplan „nicht in Stein gemeißelt“

Im Vorfeld der bevorstehenden Annexion jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria durch Israel erklärte Kelly Craft, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen auf einer Pressekonferenz am Freitag, dass der Trump-Friedensplan „nicht in Stein gemeißelt“ sei und die US-Regierung daran gearbeitet hat, um Israel und die Palästinenser an den Verhandlungstisch zu bringen, um darüber zu diskutieren.

„Bis wir einen Dialog haben, wird es nichts geben“, sagte Craft. „Also betone und dränge ich wirklich darauf, ob durch ein Quartett oder durch die Zusammenarbeit mit israelischen und palästinensischen Botschaftern in den Vereinigten Staaten, dass wir beide Seiten an den Verhandlungstisch bekommen müssen“.

Crafts Erwähnung des Quartetts bezieht sich auf eine Gruppe bestehend aus den Vereinten Nationen (UN), den Vereinigten Staaten, Russland und der Europäischen Union.

Im Vorfeld der Annexion Israels sagte der Sprecher der Vereinten Nationen, Stephane Dujarric, dass der Gesandte der UN für den Nahen Osten, Nikolay Mladenov, auch Gespräche mit den Parteien über die Einrichtung eines Quartetts geführt habe, um die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt voranzutreiben.

Im vergangenen Monat sagte Mladenov zu Israel, es solle seine Pläne zur Annexion jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria, einschließlich des strategischen Jordantals, aufgeben, obwohl Israel seit 1967 die Kontrolle über dieses Gebiet behalten hat und dort über eine halbe Million Israelis leben.

Nach dem US-Friedensplan soll Israel etwa ein Drittel von Judäa und Samaria annektieren, während die Palästinenser weiterhin den Rest des Territoriums kontrollieren und die Möglichkeit haben, einen vonei…

Von am 07/06/2020. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.