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UN will ein Vermittler-Treffen um Israel und Palästinenser an den Verhandlungstisch zu bringen

Der Gesandte des Nahen Ostens der Vereinten Nationen versucht, ein Treffen der wichtigsten globalen Vermittler zu arrangieren, um Perspektiven und Bedrohungen für eine Zwei-Staaten-Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu erörtern.

Der Sprecher der Vereinten Nationen, Stephane Dujarric, sagte, es wäre von Vorteil, wenn ein Treffen des sogenannten Nahost-Quartetts – der Vereinigten Staaten, Russlands und der Europäischen Union – „so bald wie möglich“ stattfinden würde.

Er beantwortete die Frage, ob das Quartett unbedingt zusammentreten müsse, bevor Premierminister Binyamin Netanyahu Pläne für die Annexion von Teilen von Judäa und Samaria ab nächsten Monat im Einklang mit dem Nahost-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorlegt.

Dujarric sagte, Nikolay Mladenov, Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, führe Gespräche mit den Parteien über die Abhaltung eines Quartetts.

Im vergangenen Monat forderte Mladenov Israel auf, seine Pläne zur Annexion von Teilen Judäas und Samarias sowie des Jordantals aufzugeben und warnte davor, dass eine weitere Verletzung das Völkerrechts der Zwei-Staaten-Lösung einen „verheerenden Schlag“ versetzen würde.

Er forderte auch die USA, Russland und die EU auf, mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, um schnell einen Vorschlag zu unterbreiten, der es dem Quartett ermöglichen soll, ihre Vermittlungsrolle zu übernehmen und mit Ländern in der Region für den Frieden zusammenzuarbeiten.

Der paläs…

Von am 08/06/2020. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: UN will ein Vermittler-Treffen um Israel und Palästinenser an den Verhandlungstisch zu bringen

  1. Brigitte Schönfelder

    09/06/2020 at 16:31

    Israel annektiert diese Gebeite nicht.
    Weil es nicht um eine gewaltsame Einnahme geht wie im Fall der Krim geschehen.
    Israel will und soll seinen Souveranitätsanspruch geltend machen, den die internationale Gemeinschaft auf der San Remo Konferenz 1920 und in den Mandatsentscheidungen des Völkerbundes 1922 anerkannt wurde.

    Ich als Deutsche begrüße dieses Vorhaben und wünsche mir weniger Emotionalität in der Debatte.

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