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Italien spendet 1,2 Millionen Euro für palästinensische Flüchtlinge

Italien wird 1,2 Millionen Euro an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) spenden, um „palästinensische Flüchtlinge“ im Libanon zu unterstützen, berichtet die Agentur Xinhua.

Die Spendenvereinbarung wurde laut dem Bericht zwischen der italienischen Botschafterin im Libanon, Nicoletta Bombardiere, und dem UNRWA-Direktor für Angelegenheiten im Libanon, Claudio Cordone, unterzeichnet.

Diese neue Finanzierung wird es der UNRWA ermöglichen, „palästinensische Flüchtlinge“ weiterhin bei der Gesundheitsversorgung und der Geldhilfe zu unterstützen.

Die UNRWA war in den letzten Jahren mit einer Finanzkrise konfrontiert und hat die Geberstaaten aufgefordert, ihre Unterstützung für die Agentur fortzusetzen.

Die USA, die zuvor den größten Beitrag der UNRWA geleistet hatten, haben der Agentur im Jahr 2018 volle 300 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln gekürzt.

UNRWA wurde 1949 gegründet und unterstützt mehr als drei Millionen der fünf Millionen registrierten „palästinensischen Flüchtlinge“ in Jordanien, Libanon, Syrien und den der Palästinensischen Autonomiebehörde zugewiesenen Gebieten.

Die UNRWA ist jedoch auch berüchtigt für ihre antiisraelischen Aktivitäten. Während der Terrorismusbekämpfungs-Operation Protective Edge 2014, wurden Hamas-Raketen in einem von der UNRWA betriebenen Schulgebäude entdeckt.

Ebenso wurden in einer UNRWA-Klinik Sprengfallen gezündet, bei der Explosion wurden drei IDF-Soldaten getötet. Abgesehen von den riesigen Mengen an Sprengstoff, die in den Wänden der Klinik versteckt waren, stellte sich heraus, dass sich unter der Klinik Dutzenden von Terrortunneln befanden und zeigte, wie eng die UNRWA mit der Hamas verbunden ist.

Libanesische Einwohner, die als „palästinensische Flüchtlinge“ registriert sind und ihre in diesem Land geborenen Nachkommen leben in Wohnvierteln, die als „Flüchtlingslager“ bekannt sind, haben eingeschränkte Arbeitsmöglichkeiten und die Staatsbürgerschaft wird verweigert.

Der Libanon weigert sich, die „palästinensischen Flüchtlinge“ einzubürgern und hat die Notwendigkeit betont, für ihre Rückkehr in ihr Herkunftsland zu arbeiten, von dem palästinensische Araber behaupten, es sei Israel.

Ende letzten Jahres haben die libanesischen Behörden ein Vorgehen gegen ausländische Arbeitnehmer eingeleitet, darunter auch Personen, die als „palästinensische Flüchtlinge“ registriert sind.

Laut der 2017 durchgeführten Volkszählung leben 174.422 „palästinensische Flüchtlinge“ im Libanon in 12 „Flüchtlingslagern“ und in 152 Wohnvierteln im ganzen Land.

IN-Redaktion

 

Von am 31/07/2020. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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