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Nur der ungarische Außenminister zur Friedensunterzeichnung eingeladen

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó ist der einzige von US-Präsident Donald Trump eingeladene EU-Minister, der diese Woche an der Unterzeichnungszeremonie des Friedensabkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain im Weißen Haus teilnehmen wird, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI.

Der Sprecher des ungarischen Außenministeriums, Máté Paczolay, sagte, Szijjártó werde bilaterale Gespräche in Washington führen, einschließlich eines Treffens mit dem hochrangigen Präsidentenberater Jared Kushner, der eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Friedensplans für den Nahen Osten von Trump und der Vermittlung der zwischen den beiden Golfstaaten, dem Jüdischen Staat und den USA zu unterzeichnenden Abkommen spielte.

Szijjártó hat auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht, dass Ungarn die Friedensbemühungen in der Region weiterhin unterstützt. Er lobte den Fahrplan des Weißen Hauses für die Stabilisierung der Region und sagte, er habe zwei Friedensabkommen zwischen arabischen Staaten und Israel hervorgebracht und erweist sich als der bisher beste Friedensplan, der die meisten Friedenschancen im Nahen Osten verspricht.

Das ungarische Außenministerium sagte, das Land setze sich weiterhin für eine faire Lösung für die Länder in der Region ein.

Während die Palästinenser die Friedensabkommen von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain als „Stich in den Rücken“ angegriffen haben, haben europäische Länder wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien das Abkommen gelobt, bei dem die beiden Golfstaaten das dritte und vierte arabische Land nach Ägypten und Jordanien werden, die diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen.

Im vergangenen Jahr eröffnete Ungarn eine diplomatische Handelsmission in Jerusalem und war damit das erste europäische Land seit Jahrzehnten, das dies tat.

Szijjarto sagte zu der Zeit zu Netanyahu, dass Ungarn die Politik der Europäischen Kommission zur Kennzeichnung von in Judäa und Samaria hergestellten Artikeln nicht befolgen werde.

„Wir unterstützen nicht die Liste der Unternehmen in den Siedlungen, die vom hohen Vertreter der Menschenrechte der Vereinten Nationen angekündigt wird“, sagte er. „Wir unterstützen eine engere, bessere und dynamischere Zusammenarbeit zwischen Israel und der Europäischen Union.“

IN-Redaktion

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Von am 15/09/2020. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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