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Ungarns rechtsextreme Jobbik-Partei will Kundgebung in ehemaliger Synagoge abhalten

Ungarns demokratische Kräfte sind darum bemüht, um Ungarns rechtsradikale Jobbik-Partei an der Abhaltung einer politischen Kundgebung in einer ehemaligen Synagoge zu hindern.

Letzte Woche drängte der Vorsitzende der Ortsgruppe der Ungarischen Sozialistische Partei in einem offenen Brief an den Bürgermeister von Eztergom darauf, die politische Kundgebung der Jobbik-Partei in der Synagoge zu verbieten.

„Die Wahl des Ortes für die Veranstaltung ist unwürdig, hässlich, zynisch und eine Schändung des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und die Gefühle der Überlebenden“, schrieb der Vorsitzende der Sozialdemokraten.

Die Synagoge in der Stadt Eztergom, ca. 29 Kilometer nördlich von Budapest, wird von der lokalen Regierung als Kultur-und Begegnungszentrum betrieben.

Am Mittwoch zitierte die Jerusalem Post den Präsidenten der offiziellen jüdischen Dachorganisation Ungarns  mit den Worten, wenn die Veranstaltung genehmigt wird, „dann werden jüdische Zivilorganisationen vor dem Veranstaltungsort protestieren und die Mitglieder der Jobbik körperlich daran hindern, die ehemalige Synagoge zu betreten.“

Die politische Veranstaltung, ist Teil der Jobbik-Kampagne vor den Wahlen im April. Zur politischen Einstellung der ultranationalistischen Partei, gehören Antisemitismus und Anti-Roma-Politik.

Jobbik ist die drittgrößte Partei in Ungarn, sie hat 43 von 386 Sitzen im Parlament.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 07/02/2014. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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