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Süddeutsche Zeitung veröffentlicht antisemitische Karrikatur von Mark Zuckerberg

Eine Karikatur von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einer deutschen Zeitung, hat dem Zeichner und der Zeitungs den Vorwurf des Antisemitismus eingebracht.

Das Simon Wiesenthal Center, protestiert gegen die Darstellung von Zuckerberg in der Süddeutschen Zeitung. Der Zeichner Burkhard Mohr hatte in einem Artikel am 21. Februar, den 29-jährigen jüdischen Unternehmer als eine Krake dargestellt, die mit ihren Tentakeln die sozialen Medien kontrolliert. Die Zeichnung erschien in einem Kommentar über den Erwerb von WhatsApp durch Facebook.

Karikatur von Burkhard Mohr "Octopus Facebook". Foto: screenshot

Karikatur von Burkhard Mohr „Octopus Facebook“. Foto: screenshot

Efraim Zuroff vom Simon Wiesenthal Center sagte der Jerusalem Post, dies „erinnert an eine Karikatur der Nazis, die 1938 Winston Churchill als jüdische Krake darstellte, die ihre Tentakeln um die Welt schlingt. Und wenn jemand irgendwelche Zweifel an der antisemitischen Dimension der Karikatur hat, können wir auf die sehr markante Nase verweisen, die Mark Zuckerberg nicht hat.“

Die übertriebene Merkmale sind die antijüdischen stereotypen, lange Hakennase und dicke Lippen, sagt Dieter Graumann von der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und fügt hinzu, die Karikatur bewegt sich auf der Ebene des Stürmer, dem berüchtigten antisemitischen Magazin im Dritten Reich.

Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Dekan des Wiesenthal-Zentrums sagte der Zeitung Algemeiner, die Karikatur ist „ein Skandal“ der beweist, dass der Künstler antisemitisch ist.

Mohr sagte der Jerusalem Post, dass er von der antisemitischen Interpretation seiner Zeichnung geschockt und ersetzte ist. In einer E-Mail an die Post schrieb der SZ-Karikaturist am Montag: „Antisemitismus und Rassismus sind Ideologien, die mir völlig fremd sind.“

Dennoch entschuldigten sich Mohr und die Süddeutsche Zeitung für die Karikatur. In einer Nachricht auf Twitter, schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Entschuldigung!“

Es ist nicht das erste Mal, dass die SZ durch antisemitische Artikel und Karikaturen auffällt. Erst am 2. Juli letzten Jahres war die SZ mit einer Karrikatur im Stürmer-Stil aufgefallen.

In der Rubrik „Das politische Buch“ erschien ein Beitrag von Heiko Flottau der die Überschrift „Der Niedergang des liberalen Zionismus“ trägt und eine hinzugefügte Zeichnung zeigt, die ein bösartiges Monster mit Raffzähnen und Hörnern auf der Stirn, Messer und Gabel in der Hand haltend darstellt.

Dazu heißt es in der Bildunterschrift unter anderem: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 25/02/2014. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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