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Schweiz: Antisemitische Vorfälle um 73 Prozent gestiegen

Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in den französisch sprechenden Kantonen der Schweiz, verzeichnet im Jahr 2013 einen erheblichen anstieg – zumeist online, dass wird von einer Organisation dokumentiert.

Das Büro der Inter- Gemeinschafts Koordination gegen Antisemitismus und Diffamierung CICAD, dokumentiert in der Schweiz 151 antisemitische Vorfälle im Jahr 2013, im Vergleich zu 87 im Jahr 2012. Dies ist eine Steigerung von 73,5 Prozent, veröffentlichte die Gruppe am Donnerstag in ihrem Jahresbericht.

Die große Mehrheit der Vorfälle passierte online und enthielt laut CICAD, antisemitische Drohungen und Anstiftung zu Hass oder Gewalt in den Kommentaren der online-Ausgaben der Mainstream-Medien mit breiter Leserschaft, so der Bericht.

In einem der Zwischenfälle die gemeldet wurden, fand eine jüdische Familie aus Pully bei Lausanne, am 24. April eine Milchtüte vor ihrem Haus, an der ein Aufkleber mit der Aufschrift: „Juden raus“, angeklebt war.

Am 6. September vergangenen Jahres, näherte sich ein Mann einer orthodoxen jüdischen Familie in Genf und rief „Heil Hitler“, bevor er weiterging.

Am 13. Dezember 2012, wurde eine E-Mail an CICAD gesendet, in der es hieß: „Das Volk der Diebe und Mörder, bald werden wir die Öfen mit Euch befeuern, um den Planeten von Eurer degenerierten Rasse zu erretten.“ Mit 33 aufgezeichnet Vorfällen im Dezember, war dies der Monat mit den meisten antisemitischen Vorfällen im Jahr 2012.

Die CICAD führte den Anstieg der antisemitischen Vorfälle in der französischen Schweiz, auf das in Frankreich erlassene Verbot von Shows des antisemitischen Komiker Dieudonne M’Bala M’Bala zurück.

Die CICAD teilt die Täter in Gruppen ein: Extreme Rechte und Christlich-religiöse Fanatiker. Gleichzeitig führt die zuhnehmend radikaler werdende Berichterstattung in den Medien, die mit den Ereignissen in Israel verbunden sind, dazu, den Antisemitismus und antisemitische Handlungen gegen jüdische Menschen zu fördern.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 21/03/2014. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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