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Abbas: Siedlungsstopp und Grenzregelung sind Bedingung um die Friedensgespräche zu verlängern

Die Palästinenser würden die aktuellen Friedensverhandlungen verlängern, wenn Israel einem dreimonatigen Siedlungsbaustopp zustimmt und beide Seiten die Grenzen eines künftigen palästinensischen Staates vereinbaren würden.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte am Dienstag gegenüber israelischen Journalisten in Ramallah, dass er auch von Israel verlange, die vierte Gruppe von 26 der zu Beginn der Gespräche vereinbarten 104 palästinensischen Gefangenen freizulassen.

„Wenn Israel an die Zwei-Staaten-Lösung glaubt, dann lassen wir uns an den Tisch setzen und sehen welchen Standpunkt Israel vertritt. In anderen Worten, definieren wir die Grenzen“, sagte Abbas.

Er sagte den Reportern auch, dass wenn die Gespräche ohne Resultat enden die PA „zusammenbrechen“ würde, so dass Israel für die Palästinenser in der Westbank verantwortlich wäre. Die Bemerkung scheint Abbas Aussagen zu bestätigen, wonach er angeblich gedroht hat, die PA im Zuge gescheiterter Friedensgespräche auflösen zu wollen.

„Israels Politik gegen uns hat jegliche Autorität von der PA genommen, daher wird es nicht relevant sein, ob die PA aufgelöst wird oder nicht. Wir haben unseren Rahmen und unsere Bereitschaft für die Erneuerung der Gespräche vorgelegt, um die Gespräche für weitere neun Monate fortzusetzen, unter der Bedingung, dass sie sich auf die Kernfragen konzentrieren“, sagte Abbas.

Israelische und palästinensische Unterhändler wollen sich am Dienstagnachmittag in Jerusalem treffen um zu versuchen, die Gespräche über die Frist am 29. April hinaus zu verlängern.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 22/04/2014. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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