Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

PA schließt Zeitung die über Folter in Gefängnissen berichtete

Die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland, hat das lokale Büro einer panarabischen Zeitung geschlossen, wegen ihrer Berichterstattung über palästinensische Sicherheitsabstimmungen mit Israel.

Während die palästinensische Gewalt auf den Straßen im letzten Monat stieg, warf die Tageszeitung Al Araby Al-Jadeed der Verwaltung der PA, die Inhaftierung von „Dutzenden palästinensischen politischen Gefangenen vor, unter dem Vorwurf sich der israelischen Besatzung widersetzt zu haben“, berichtet Reuters am Freitag.

Die Zeitung, die auch Ausgaben in London, Beirut und Doha veröffentlicht, beschuldigte die PA auch, Gefangene in palästinensischen Gefängnissen zu foltern. Das Blatt, nannte die Verhaftungen in der PA politisch motiviert.

Mahmud Abbas. Foto: Archiv

Mahmud Abbas. Foto: Archiv

Auf solche Veröffentlichungen über die Vorgänge in der PA, reagiert Mahmud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde sehr empfindlich. Auch übt er Kritik daran, dass die Zeitungen seine öffentliche Hetze gegen Israel über angebliche Änderungen am Status quo auf dem Tempelberg in Jerusalem verurteilten, weil sie halfen, die Gewalt in der Westbank, in Jerusalem und Israel zu steigern.

Die palästinensische Verwaltung hat am Dienstag das Büro von Al Araby Al-Jadeed in Ramallah  geschlossen, weil angeblich „keine Genehmigung für den Vertrieb vorlag“, sagte der stellvertretende Informationsminister Mahmoud Khalifa gegenüber Reuters. Er ging aber nicht näher auf Nachfragen der Agentur ein.

Am 20. Oktober übersandte das Informationsministeriums der PA ein Schreiben an den Generalstaatsanwalt, von dem eine Kopie von Reuters eingesehen wurde, das besagte: Die Zeitung habe einen Bericht veröffentlicht in dem „offensiv gegen den Staat Palästina und seine Sicherheitsdienste gehetzt wurde.“ Daraufhin wurde das Büro der Zeitung geschlossen.

 

Von am 06/11/2015. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.