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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (15. bis 21. Juni 2016)

In der vergangenen Woche war es in Judäa, Samaria und im Gazastreifen relativ ruhig.Gleichzeitig mit dem Rückgangstrend der bedeutenden Terroranschläge, dauerte der „Volksterrorismus“ an.Im Fokus dieser Woche standen Würfe von Steinen und Molotow-Cocktails auf israelische Fahrzeuge, die aufderSchnellstraße 443 zwischen Jerusalem und Modi’in fuhren.Etwa zehn Fahrzeuge wurden beschädigt.Ein jugendlicher Palästinenser wurde scheinbar versehentlich durch Schüssen einer IDF-Kraft, die zum Tatort kam, getötet.

Weitere Angriffe und versuchte Attentate im Verlauf der vergangenen Woche

Am 21. Juni 2016 wurden um etwa 01.30 Uhr drei Personen auf der Schnellstraße 443 zwischen Jerusalem und Modi’inin der Nähe der Dörfer Kharbata und Bet-Ur at-Tahta leicht verletzt. Palästinenser warfen große Steine und Molotow-Cocktails auf vorbeifahrende Fahrzeuge und gossen Öl auf die Straße. Eine IDF-Kraft, die zur Stelle eilte, eröffnete das Feuer auf die Terroristen. Ein Palästinenser wurde getötet und vier weitere wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Palästinenser wurden festgenommen. Etwa ein Dutzend Fahrzeuge, die auf der Straße fuhren, wurden beschädigt. Der Tote ist der 15-jährige Mahmud Rafat Badran aus dem Dorf Bet-Ur at-Tahta. Israelische Medien berichteten, dass eine erste Untersuchung des Vorfalls ergab, dass die betroffenen Palästinenser nicht am Vorfall beteiligt gewesen waren und dass sie scheinbar versehentlich getroffen wurden.

Am21. Juni 2016 wurden Schüsse auf eine IDF-Kraft am Checkpoint der Tunnel-Straße in der Nähe von Gusch Etzion gerichtet. Ein IDF-Soldat wurde durch eine Patrone, die später in der Gegend aufgefunden wurde, gestreift und vor Ort behandelt.

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Demonstrationen, Protestmärsche, Ausschreitungen, sowie das Werfen von Steinen, Molotow-Cocktails und Rohrbomben in Judäa, Samaria und in Jerusalem wurden auch in der vergangenen Woche weitergeführt.

Im Folgenden einige weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung (einschließlich solche, die vereitelt wurden):

Am20. Juni 2016 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug inderNähevonal-Auja im Jordantal geworfen.Es gab keine Verletzten, das Fahrzeug wurde jedoch beschädigt(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 20.Juni2016).

Am18. Juni 2016 wurden Steine in der Industriezone von Scha’ar Benjamin (Regionalverwaltung von Mateh Benjamin) geworfen.Eine Person wurde verletzt und vor Ort behandelt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 18.Juni2016).

Am18. Juni 2016 wurden etwa zwanzig Molotow-Cocktailsauf den Sicherheitszaun der Siedlung Psagot(inder Nähe von Ramallah)geworfen.Es gab keine Verletzten(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 18.Juni2016).

Am17. Juni 2016 nahmen israelische Sicherheitskräfte in der Altstadt von Jerusalem eine Palästinenserin fest, die sich aufdem Wegbefand, einen Angriff durchzuführen.Dabei handelt es sich um die 20-jährige DschaberRafika aus Kabatije(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 17.Juni 2016).

Am 17.Juni 2016 wurden vier Molotow-Cocktails auf ein Wohnhaus im Jerusalemer Stadtteil Ost-Talpiot geworfen.Diese explodierten und fingen Feuer.Einer von ihnen schlug gegen ein Fenster undführtezuminimalen Schäden.Eine Polizeikraft, die zur Stelle alarmiert wurde, blockierte eine der Zugangsstraßen des benachbarten Ost-Jerusalemer Stadtteils Dschebel Makaber und verhaftete einige Verdächtige(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert,17.Juni 2016).

Am16. Juni 2016 erreichten Palästinenser, die in einem Fahrzeug fuhren, das südliche Tor von Kibbuz Migdal Oz in der Gegend von Gusch Etzion und warfen dort fünf Molotow-Cocktails.Es gab keine Verletzten(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 16. Juni2016).

Am15. Juni 2016 wurden Steine auf ein Fahrzeug in der Nähe des CheckpointsHuwara (südlich von Nablus)geworfen.Eine Frau wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert behandelt,15.Juni 2016).

Am15. Juni 2016 wurde ein improvisiertes M16-Gewehr in Jatta (südlich von Hebron) gefunden.Die Person, bei der die Waffe gefunden wurde, wurde festgenommen und zum Verhör geführt (IDF-Sprecher,15. Juni 2016).

Am15. Juni 2016 wurden Molotow-Cocktailsaus der Richtung des Ost-Jerusalemer Stadtteils Schuafat geworfen.Diese verursachten einen Brand im Wadi, das sich zwischen dem Flüchtlingslager Schuafat und dem StadtteilPisgat Ze’ev befindet.Es gab keine Verletzten(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 15Juni 2016).

Zerstörung der Wohnung eines Terroristen

In Übereinstimmung mit den Anweisungen der politischen Ebene zerstörten israelische Sicherheitskräfte die Wohnung des Terroristen Baschar Muhammad Masalhaim DorfHadscha östlich von Qalqiliya. Fotos des Hauses legen nahe, dass der Abriss nur „punktuell“ ausgeführt wurde und dass das Haus im Ganzen nicht beschädigt wurde. Der Terrorist, dessen Wohnung zerstört wurde, hatte am 8. März 2016 einen Messer-Angriff an der Strandpromenade zwischen Jaffa und Tel Aviv verübt, bei dem ein amerikanischer Tourist getötet wurdeund 11 weitere Personen verletzt wurden. Im Lichte der Abrisse von Terroristenhäusern durch die israelischen Sicherheitskräfte rief Husam Badran, ein Sprecher im Namen der Hamas, das palästinensische Volk und speziell die Familien der Terroristen zum Zusammenhalt und zur Gegenwehr gegen die Abrisse von Häusern der „Widerstandskämpfer“ durch Israel auf (Webseite der Hamas, 16. Juni 2016).

Schmuggelversuchein und aus den Gazastreifen

Sicherheitsinspektoren der Grenzübergangsbehörde im Verteidigungsministerium vereitelten am Grenzübergang Kerem Schalom einen Schmuggelversuch von Dutzenden von professionellen Taucheranzügenin den Gazastreifen. Die Anzüge waren der Vermutung nach für Terrororganisationen im Gazastreifen bestimmt, darunter für die Marine-Einheit des militärischen Arms der Hamas. Die Taucheranzüge waren in einer Lieferung von Sportausrüstungen und -bekleidung getarnt, die ein Lieferant zunächst aus dem Ausland in die Palästinensischen Autonomiebehörde importierte und danach in den Gazastreifen weitersandte. Die Lieferung wurde beschlagnahmt (Grenzübergangsbehörde im Verteidigungsministerium, 20. Juni 2016).

Vor zwei Wochen wurde am Grenzübergang Erez Ajatollah Abd al-Karim (37), Bewohner des Flüchtlingslagers Dschabalija, der als Händler im Besitz einer Einreisegenehmigung nach Israel war, festgenommen. In seinen Schuhen wurde eine große Summe von Geld gefunden, die er, nachdem er von der Hamas im Gazastreifen rekrutiert worden war, einem Hamas-Aktivisten in Judäa und Samaria überliefern sollte. Laut Sicherheitsquellen ist dies nicht das erste Mal, dass die Hamas für ihre Bedürfnisse einen Bewohner, der im Besitz einer solchen Einreisegenehmigung ist, rekrutiert (ynet-Nachrichten, 17. Juni 2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 26/06/2016. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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