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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (9. – 15. November 2016)

Die Anschläge des „Volksterrors“ halten weiter an.Während der vergangenen Woche wurde ein Messer-Angriff an einem Kontrollpunkt an der Kreuzung Huwara (in der Nähe von Nablus) durchgeführt.Zudem wurden während der Woche Steine auf Fahrzeuge und Busse in Judäa und Samaria geworfen.In einigen Fällen wurden Fahrzeuge beschädigt.Zwei Israelis wurden leicht verletzt.

Die Fatah bereitet sich auf die 7. Konferenz der Bewegung vor, die am 29. November 2016 stattfinden soll. Nabil Schaath, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah, sagte, dass die politischen Plattform der Fatah den „Volkskampf“ mit einschließen wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die Fatah bei der vorigen Konferenz (2009) das Konzept des „Volkswiderstands“, das den Volksterrorismus legitimiert, derimvergangenen Jahr seinen Höhepunkt erreichte, angenommen hatte.

Angriffe und vereitelte Anschläge

Am 9. November 2016erreichte ein Palästinenser die Kreuzung Huwara (in der Nähe von Nablus) und versuchte, einen Soldaten, der vor Ort wachte, mit einem Schraubenzieher zu erstechen. Der Täter wurde von Sicherheitskräften angeschossen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die palästinensischen Medien berichteten, dass es sich bei dem Täter um Muhammad Omar al-Dschalad (24) aus Tulkarm handelt (Wafa Nachrichtenagentur, 9. November 2016).

Festnahme von Palästinensern, die im Verdacht stehen, in terroristische Aktivitäten verwickelt gewesen zu sein

Israelische Sicherheitskräfte nahmen im September und Oktober 2016 acht Palästinenser aus Judäa und Samaria fest. Sie werden verdächtigt, an terroristischen Aktivitäten gegen IDF-Truppen in Judäa und Samaria und bei der Planung von Anschlägen in Israel beteiligt gewesen zu sein. Im Rahmen der Untersuchung wurde auch ein Bewohner der Ost-Jerusalemer Nachbarschaft Bab al-Hata aufgedeckt, der versucht hatte, zwei Kilogramm Schießpulver für die Herstellung von Rohrbomben nach Jerusalem einzuführen. Bei der Festnahme der Mitglieder der Terrorzelle beschlagnahmten die Sicherheitskräfte ein Labor zur Fertigung von Rohrbomben und 120 Kilogramm Rohstoffe verschiedener Art, die für die Herstellung von Waffen vorgesehen waren. (Schin Bet, 10. November 2016).

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Demonstrationen, Protestmärsche, Ausschreitungen, sowie das Werfen von Steinen, Molotow-Cocktails und Rohrbomben auf Fahrzeuge und Busse in Judäa, Samaria und in Jerusalem wurden auch in der vergangenen Woche weitergeführt.Dabei wurden zwei Israelis leicht verletzt. In einigen Fällen wurden Fahrzeuge beschädigt. Zudem wurde ein Sprengsatz gegen IDF-Truppen aktiviert und Molotow-Cocktails geworfen.

Im Folgenden einige weitere Ereignisse (einschließlich solche, die vereitelt wurden):

  • Am 14. November 2016 wurde ein Sprengsatz gegen IDF-Truppen, die im Gebiet von al-Khader(in der Nähe von Efrat in Gusch Etzion) tätig waren, aktiviert. Es gab keine Verletzten. Es wurde nach den Verantwortlichen gefahndet (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 14. November 2016).
  • Am 14. November 2016 wurden Steine auf einen Bus, der in derNähe des Jerusalemer Stadtteils Pisgat Ze’ev fuhr, geworden. Es gab keine Verletzten, die Windschutzscheibe des Busses wurde jedoch beschädigt(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 14. November 2016).
  • In der Nacht vom 12. auf den 13. November 2016 erreichten fünf Brazlaw Chassidim Josefs Grab (in der Gegend von Nablus) ohne die Zustimmung der Behörden, um dort zu beten. Sie wurden vonMitgliedern der PA erfasst und den israelischen Sicherheitskräften übergeben. Dem Bericht des Fahrers zufolge, mit dem sie gefahren waren, wurde auf das Fahrzeug geschossen, das nach Jerusalem floh. Es gab keine Verletzten, das Fahrzeug wurde jedoch beschädigt. Die Vier werden strafrechtlich verfolgt (Sprecher der Polizeizentrale im Bezirk Judäa und Samaria, 13. November 2016).
  • Am 12. November 2016 wurden Steine auf einen Bus in der Nähe von Ofra geworfen. Der Busfahrer wurde leicht verletzt (Rettungsdienste in Judäa und Samaria, 12. November 2016).
  • Am 10. November 2016 wurden vier Molotow-Cocktailsauf die Siedlung Bet El geworfen. Ein Feuer wurde dadurch entfacht(Twitter-Account von PALDF, 10. November 2016).
  • Am 10. November 2016 wurden etwa zwanzig Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften in Judäa und Samaria festgenommen. Dabei wurden auch Waffen beschlagnahmt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 10. November 2016).
  • Am 9. November 2016 wurden Steine auf einen israelischen Bus auf der Straße Gusch Etzion – Hebron in der Nähe von Bet Ummar geworfen. Es gab keine Verletzten, der Bus wurde jedoch beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 9. November 2016).
  • Am 9. November 2016 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug in der Nähe des Dorfes Husan (westlich von Bethlehem) geworfen. Es gab keine Verletzten, das Fahrzeug wurde beschädigt.
  • Am 6. November 2016 warfen Palästinenser Steine auf ein Fahrzeug, das auf der Straße Gusch Etzion – Hebron in der Nähe von Halhul, fuhr. Ein Israeli erlitt leichte Verletzungen. IDF-Truppen durchsuchten das Gebiet, um die Steinewerfer zu finden (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 9. November 2016).

Anschläge im Laufe des Monats Oktober 2016[1]

Einem Bericht des Schin Bet zufolge ist im Laufe des Monats Oktober 2016 ein Anstieg in der Zahl der Anschläge in Judäa, Samaria und Jerusalem zu verzeichnen. Insgesamt wurden im Laufe des Monats 151 Angriffe verübt, im Vergleich zu 104 Anschlägen im September 2016. In Judäa und Samaria kam es zu 103 Anschlägen und in Jerusalem zu 84 Anschlägen. Die meisten Angriffe (121) waren in Form von Molotow-Cocktails, 19 waren Angriffe mit Sprengkörpern, 8 wurden durch Handfeuerwaffen verübt, zwei Auto-Angriffe und ein Messer-Angriff. Bei diesen Angriffen wurden zwei Israelis getötet und 23 verwundet, darunter zehn Mitglieder der Sicherheitskräfte. Herausragend war am 9. Oktober 2016 der bewaffnete Auto-Angriff in Jerusalem, bei dem zwei Israelis getötet wurden[2] (Anmerkung: Der Bericht des Schin Bet beinhaltet nicht das Werfen von Steinen).

Zusammenstöße an der Grenze

Am 11. November 2016 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und IDF-Truppen in der Nähe des Sicherheitszauns östlich des Flüchtlingslagers al-Buredsch im zentralen Gazastreifen. Einige der Palästinenser hielten während der Demonstration Fahnen der Fatah. Fünf Palästinenser wurden verletzt (Facebook-Seite von QUDSN, 11. November 2016).

[1] Gemäß der Website des Schin Bet.
[2] Für weitere Einzelheiten, siehe Publikation des Informationscenters vom 3. November 2016: „Die Analyse der Vorgehensweise der Schussattacke, die aus einem fahrenden Auto heraus in Jerusalem verübt wurde, und des Profils des Attentäters, zeigt einzigartige Eigenschaften, die sich von anderen Volksterror-Anschlägen im vergangen Jahr unterscheiden, auf“ (in englischer Sprache).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 20/11/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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