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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (30. November – 6. Dezember 2016)

Die Anschläge des „Volksterrors“ (Werfen von Steinen und Molotow-Cocktails) halten in Judäa und Samaria weiter an. In der vergangenen Woche ereigneten sich jedoch keine signifikanten Zwischenfälle.

Der 7. Kongress der Fatah-Bewegung wurde während der vergangenen Woche (29. Dezember bis 4. November 2016) in Ramallah abgehalten. Mahmud Abbas wurde erneut zum Vorsitzenden der Bewegung gewählt.Im Rahmen seiner Rede stellte er die wichtigsten Punkte des politischen Programms der Fatah vor. Darunter nannte Abbas die Fortsetzung des Kampfes gegen Israel in der internationalen Arena und die Intensivierung des „Volkswiderstands“, der angeblich mit friedlichen Mittelnerfolgt. Bei den Wahlen zum Zentralkomitee der Bewegung erlangte sein Lager die absolute Kontrolle. So gut wie keiner seiner Gegner, Vertreter der jüngeren Generation,Vertreter aus dem Gazastreifen, Vertreter aus dem Bezirk Jerusalem und Vertreter der Frauen, schafften den Eintritt.

Der „Volkswiderstand“, zu dessen Intensivierung Mahmud Abbas aufrief, ist eine Strategie der Fatah und der Palästinensische Autonomiebehörde, die während des 6. Fatah-Kongresses erklärt wurde.Dabei handelt es sich keinesfalls um einen friedlichen und gewaltlosen Protest, wie Abbas ihn darzustellen versucht, sondern um massive Gewaltanwendung und Terrorismus, bei denen in erster Linie Messer-, Auto-, Steine- und Molotow-Cocktails-Angriffe zum Ausdruck kommen. Die Fortsetzung und noch mehr die Intensivierung dieser Strategie bedeutet, dass Mahmud Abbas die Volksterroranschläge gegen Israelvon SeitenderFatah und der Palästinensischen Autonomiebehörde legitimiert.

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Anschläge des „Volksterrors“ halten in Judäa und Samaria weiter an. In der vergangenen Woche ereigneten sich jedoch keine signifikanten Zwischenfälle. Es handelte sich überwiegend um das Werfen von Steinen und Molotow-Cocktails.

Im Folgenden einige Ereignisse:

Am 5. Dezember 2016 wurde im Rahmen von Präventivmaßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte in Hebron eine Mehrzahl von Waffen und Propagandamaterial sichergestellt.Unter anderemwurden dabei eine Pistole, eine Kurzflinte und eine Schutzweste der IDF gefunden.Zwei Verdächtige, Vater und Sohn, wurden festgenommen und zum Verhör geführt (Polizeisprecher des Bezirks Judäa und Samaria, 5. Dezember 2016).

Am 5. Dezember 2016 wurden Steine auf ein Fahrzeug geworfen, das in der Nähe von Huwara (südlich von Nablus) fuhr.Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen (Rettungsdienste von Judäa und Samaria, 5. Dezember 2016).

Am 3. Dezember 2016 warfen Palästinenser Steine auf einen Streifenwagen der Polizei in der Nähe von a-Tur in Ost-Jerusalem. Es gab keine Verletzten, der Wagen wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. Dezember 2016).

Am 1. Dezember 2016 wurde ein Molotow-Cocktail auf mehrere Fahrzeuge geworfen, diesüdlich der Siedlung Ofra fuhren.Es gab keine Verletzten.Eine Fahndung nach den Werfen wurde eingeleitet(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 1. Dezember 2016).

Am 1. Dezember 2016 wurden Steine auf eine Truppe der Grenzpolizei inderNähedesAdam-Platzes(nördlich von Jerusalem) geworfen.Zwei Kämpfer wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 1.Dezember2016).

Am 30. November 2016 wurde ein Molotow-Cocktail auf eine IDF-Truppe in der Nähe der Umgehungsstraße Husam (in der Nähe von Betar) geworfen. Es gab keine Verletzten. Eine Fahndung nach den Werfen wurde eingeleitet (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. November 2016).

Am 30. November 2016 wurde ein Molotow-Cocktail auf ein Fahrzeug geworfen, das auf der Straße Jerusalem – Gusch Etzion (südlich von al-Hader) geworfen. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 30. November2016).

Am 29. November 2016 wurden Steine auf einen Bus geworfen, der in der Nähe der Kreuzung von Azzun (in Samaria) fuhr.Zudem wurden Steine auf einen Bus geworfen, der auf der Straße Gusch Etzion – Hebron (in der Nähe von Bet Ummar) fuhr. Es gab keine Verletzten, der Bus wurde jedoch beschädigt(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 29. November 2016).

Am 29. November 2016 wurden drei Molotow-Cocktails auf eine Position der IDF in der Nähe von Bet El geworfen. Es gab keine Verletzten. Eine Fahndung nach den Werfen wurde eingeleitet (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 29.November 2016).

Zusammenstösse an der Grenze zum Gazastreifen

An der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen ereigneten sich in der vergangenen Woche einige Zwischenfälle:

Am 3. Dezember 2016 nahm eine IDF-Einheit einen Palästinenser fest, der vom Gazastreifen aus über das Mittelmeer nach Israel, in der Nähe des Kibbuz Zikim, infiltrierte. Er war unbewaffnet und wurde zum Verhör geführt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. Dezember 2016).

Am 2. Dezember 2016 näherten sich mehrere Palästinenser aus dem Gazastreifen dem Sicherheitszaun in de Nähe des Kibbuz Kfar Aza. Nachdem eine IDF-Einheit zur Stelle kam, flohen sie zurück in den Gazastreifen (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 2.Dezember2016).

Am 1. Dezember 2016 berichteten die palästinensischen Medien, dass ein junger Palästinenser in der Gegend des Vorpostens Nahal Oz durch Schüsse von IDF-Truppen am Kopf verwundet wurde (PalToday, 2.Dezember2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 09/12/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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