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Ugandas kleine jüdische Gemeinde eröffnet neue Synagoge

Es ist eine faszinierende Geschichte der Abayudaya, einer Gemeinde ugandischer Juden und ihres Kampfes um Überleben und Anerkennung.

Seth Yonadav, zeigte auf einem Feldweg im ländlichen Uganda auf die neue Synagoge, wo junge Männer verweilen, die Yarmulkes tragen .

Ugandas Juden haben eine neue Synagoge. (AP Photo/Stephen Wandera)

Auf einem Hügel steht die Synagoge wie ein Kronjuwel, umgeben von Schulen und einem Gästehaus, die alle von einer kleinen Gemeinde jüdischer Gläubiger besiedelt und betrieben werden.

Die Stern-Synagoge, die größtenteils mit Geldspenden aus den USA gebaut wurde, ist eine Quelle des Stolzes für Hunderte von ugandischen Juden, die lokal als Abayudaya bekannt sind und die ihren Glauben trotz der Vorurteile, die sie über die Jahre in diesem christlich dominierten Land erlitten haben, zäh gehalten haben.

Die Gemeinschaft ist bestrebt die formale Anerkennung von Israel zu erlangen, die ihnen ein weiteres Gefühl der Einbeziehung geben würde. Die Jüdische Agentur (Jewish Agency) hat die Abayudaya Gemeinde seit 2009 anerkannt, sagte ihr Sprecher Avi Mayer.

„Menschen kommen hier zur Bekehrung“, sagte Yonadav, ein 40-jähriger Lehrer, der als Kantor in der Synagoge dient. „Ich kenne jetzt 50 Leute, die bereit sind zu konvertieren.“

Yonadav erinnerte sich an den Tag im Jahr 2013, als die Abayudaya Gemeinde in der alten engen Synagoge, von einem neuen Heiligtum mit einem jüdischen Ritualbad träumte, das als Mikwa bekannt ist.

Der Führer der Gruppe, Gershom Sizomu, ein in den USA ausgebildeter Rabbiner, der im Februar einen Sitz im Uganda-Parlament gewann, begann mit Freunden im Ausland Geld zu sammeln.

Die neue Synagoge, ist nach Sue und Ralph Stern benannt, ein jüdisches Ehepaar in Kalifornien, die ein beträchtliches Stück der 300.000 USD für den Bau der Synagoge gespendet haben, sagte Sizomu.

Im März sagte die Jewish Agency in einem Brief an den Führer der israelischen konservativen Bewegung, dass die Abayudaya eine „anerkannte“ jüdische Gemeinde wäre.

Aber das israelische Innenministerium, das die Einwanderungspolitik überwacht und die Befugnis hat, jüdische Gemeinschaften formal anzuerkennen, hat bisher keine Bestimmung über den religiösen Status der Abayudaya gemacht, weil es nie gefragt wurde. Es beschrieb die Sache als „komplex“.

Sizomu sagte, daß Auswanderung nicht in den Plänen der Gemeinde ist.

„Es ist eine Art Versicherung“, sagte der Rabbiner in Bezug auf die Anerkennung durch die Jüdische Agentur. „Es ist eine Versicherung dafür, dass wir jetzt Teil der größeren jüdischen Welt sind und das ist ein Privileg. Überall wo Juden sind, bin ich willkommen.“

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Von am 21/12/2016. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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