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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (28. Dezember 2016 – 3. Januar 2017)

Während der vergangenen Woche hielten die Anschläge des „Volksterrors“ weiter an. Im Fokus standen ein Versuch eines Messer-Angriffs am Checkpoint Kalandia in der Nähe von Ramallah und ein bewaffneter Angriff aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug auf eine IDF-Position in der Nähe von Dschenin.

Israelische Sicherheitskräfte deckten eine Terrorzelle auf, deren Mitglieder, arabische Israelis, einen Angriff gegen IDF-Soldaten in der Negev-Wüste planten. Der Angriff sollte als Vergeltung gegen die Illegalisierung des nördlichen Zweigs der Islamischen Bewegung in Israel dienen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat begonnen, Nutzen aus der Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates zu ziehen. Auf der Tagesordnung steht die Einreichung des „Siedlungs-Dossiers“ beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Laut Ahmed Madschdalani, Mitglied des Exekutivkomitees der PLO, wird die PA dem Gericht das „Siedlungs-Dossier“ offiziell vor der letzten Januarwoche 2017 präsentieren.

Angriffe und vereitelte Angriffe

Am 30. Dezember 2016 erreichte eine Palästinenserin den Checkpoint Kalandia in der Nähe von Ramallah, während sie ein Messer in ihrer Hand hält. Sie schritt in der Fahrzeugbahn weiter und näherte sich dem Sicherheitspersonal. Nachdem sie die Forderungen der Beamten anzuhalten ignorierte, wurde sie angeschossen und leicht bis mittel verletzt. Die palästinensischen Medien berichteten, dass es sich um Dschihan Muhammad Haschima (35) aus Issawija handelt, die einen israelischen Personalausweis besitzt. Husam Badran, ein Sprecher im Namen der Hamas, sagte, dass ihre Verletzung am Checkpoint Kalandia „ein Beweis für die Brutalität Israels“ sei (Webseite der Hamas, 30. Dezember 2016).

Am 30. Dezember2016 wurden Schüsse aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug auf eine IDF-Position gefeuert, die sich an der Kreuzung Mevo Dotanin der Nähe des Dorfes Ja’abad (Region Dschenin) befindet. Es gab keine Verletzten. Das Fahrzeug flüchtete in das Dorf Ja’abad. Etwa einen Tag danach nahmen die Sicherheitskräfte drei Palästinenser fest, die dem Verdacht nach den Anschlag verübt haben (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31, 2016).

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Anschläge des „Volksterrors“ halten in Judäa und Samaria weiter an. In der vergangenen Woche ereigneten sich jedoch keine signifikanten Zwischenfälle. Es handelte sich überwiegend um das Werfen von Steinen und Molotow-Cocktails. Im Folgenden einige Ereignisse:

Am 2. Januar 2017 wurden Steine auf israelische Fahrzeuge in der Nähe des Dorfs al-Luban asch-Scharkija (zwischen Ramallah und Nablus) geworfen. Es gab keine Verletzten. Die Windschutzscheibe des Fahrzeugs wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. Januar2017).

Am 2. Januar 2017 wurden Steine auf einen Bus in der Nähe des Dorfs Umm Salmona (Gusch Etzion) geworfen. Es gab keine Verletzten. Die Windschutzscheibe des Busses wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. Januar2017).

Am 31. Dezember 2016 hielten Sicherheitskräfte einen Palästinenser an der Kreuzung Deir Scharaf (Samaria) an. In seinem Besitz wurde ein Messer gefunden. Er wurde festgenommen und zum Verhör geführt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31. Dezember 2016).

Am 30. Dezember 2016 wurden Steine auf ein Fahrzeug geworfen, das auf der Straße Gusch Etzion – Hebron in der Nähe von Bet Ummar fuhr. Es gab keine Verletzten. Das Fahrzeug wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 30. Dezember 2016).

Am 29. Dezember 2016 wurden Steine auf ein Fahrzeug in der Nähe von Issawija (Ost-Jerusalem) geworfen. Es gab keine Verletzten. Das Fahrzeug wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 29.Dezember 2016).

Am 28. Dezember 2016 wurde eine Rohrbombe in Richtung von IDF-Soldaten in der Nähe von Rachels Grab in Bethlehem geworfen. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert,28.Dezember 2016).

Am 28. Dezember 2016 wurden Schüsse in Richtung von IDF-Soldaten, die in Dschenin tätig waren, abgefeuert. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 30. Dezember 2016).

Festnahme von Zellenmitgliedern, die planten, einen Anschlag gegen IDF-Soldaten durchzuführen

Israelische Sicherheitskräfte deckten eine Terrorzelle auf, deren Mitglieder arabisch-israelische Bürger sind. Diese planten einen Angriff gegen IDF-Soldaten in der Negev-Wüste. Der Angriff sollte als Vergeltung gegen die Illegalisierung des nördlichen Zweiges der Islamischen Bewegung dienen. Der Initiator des Angriffs ist ein 37-jähriger Bewohner von Be’er Scheva, der in der Vergangenheit wegen seiner Beteiligung an terroristischen Aktivitäten eine 12-jährige Haftstrafe in einem israelischen Gefängnis verbüßt hatte. Sein Partner ist ein 24-jähriger Bewohner des Beduinendorfs Kuseife im Süden Israels. Die beiden arbeiteten in einem Supermarkt in Be’er Scheva. Ein dritter Beteiligter, ein Zivilist aus der arabischen Stadt Kalansawe (im Zentralbezirk von Israel), verbüßte ebenfalls eine Haftstrafe wegen Sicherheitsdelikten.

Im Rahmen ihrer Vorbereitungen auf den Angriff besuchten sie verschiedene Orte, um Informationen zu sammeln und um den eigentlichen Ort zu bestimmten, an dem der Angriff hätte durchgeführt werden können. Im Verlauf ihrer Vernehmung wurde eine Maschinenpistole von Typ Carl Gustaf und eine große Menge von Fernzündungssystemen für die Sprengsätze beschlagnahmt (Website des Schin Bet, 27. Dezember, 2016).

Rückgabe von Terroristen-Leichnahmen an die Palästinensische Autonomiebehörde

Israel gab der Palästinensischen Autonomiebehörde zwei weitere Leichnahmen von Terroristen zurück: von Ma’an Abu Kara, der versucht hatte, ein Attentat an der Kreuzung von Ofra zu verüben, und von Hamed al-Scheich, der am 14. Dezember 2016 einen Angriff in der Altstadt von Jerusalem verübt hatte. Während seiner Beerdigung entwickelten sich Unruhen in Bet Surik. Dabei wurden Steine auf israelische Sicherheitskräfte geworfen.

Festnahme eines Aktivisten des militärischen Arms der Hamas, der die Grenze zu Israel überquerte

Bilal Razaina (24), ein Bewohner des Gazastreifens und Aktivist des militärischen Arms der Hamas, wurde am 27. November 2016 von israelischen Sicherheitskräften festgenommen, nachdem er den Sicherheitszaun zu Israel überquert hatte. Während seines Verhörs wurden Informationen über seine umfangreichen militärischen Operationen im Rahmen des militärischen Arms der Hamas bekannt. Dort diente er unter anderem als Scharfschütze, half beim Graben der Tunnel und diente als Wächter. Er diente auch als Begleiter seines Bruders Mustafa Razaina, Leiter des internen Sicherheitsapparats der Hamas im nördlichen Gazastreifen (Website des Schin Bet, 28. Dezember 2016).

Bei seiner Vernehmung lieferte Bilal Razaina Einzelheiten zu den Posten der Hamas, den Routen der Tunnel, die im nördlichen Gazastreifen gegraben wurden, und den Arbeitsmethoden der Hamas in diesem Gebiet. In diesem Zusammenhang ergab seine Vernehmung, dass sich auf dem Areal seines Familienhauses ein Tunnel befindet, von dem aus viele Tunnel, die unter anderem als Waffenlager dienen, ausgehen. Zudem gab er bekannt, dass sich sein Bruder und andere hochrangige Hamas Mitglieder während der Operation „Fels in der Brandung“ im Krankenhaus Kamal Adwan in Bet Lahiya im nördlichen Gazastreifen versteckten und von dort aus die Kämpfe leiteten. Er selbst diente damals als Bote, der Nachrichten zwischen seinem Bruder und hochrangigen Hamas Persönlichkeiten übermittelte. Razaina lieferte zudem wertvolle Informationen über die Art und Weise, in der Hamas-Aktivisten Häuser von Zivilisten zur Durchführung von Terrorakten benutzten (Website des Schin Bet, 28. Dezember 2016).

Das Krankenhaus, das nach dem Shahid („Märtyrer“) Kamal Adwan benannt ist, liegt in Bet Lahiya im nördlichen Gazastreifen. Uns liegen Informationen vor, wonach die Hamas während der Operation „Gegossenes Blei“ Krankenhauseinrichtungen benutzte und das Krankenhaus selbst als Hauptzentrale der Polizei und der Sicherheitskräfte im nördlichen Gazastreifen diente. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass Aktivisten der Hamas im Krankenhaus einen provisorischen Kriegsraum eingerichtet hatten. Sie blieben während der gesamten Operation im Krankenhaus, trugen Zivilkleidung und übertrugen Waffen. Als die Bodenoffensive der IDF im Gazastreifen begann, versammelten sich die Aktivisten im Krankenhaus und es wurden bewaffnete Kämpfer auf dem Krankenhausgelände beobachtet. Es wurde auch darüber berichtet, dass Fathi Hamad, ein hochrangiges Mitglied der Hamas, der nach der oben genannten Operation zum Innenminister der Hamas-Regierung ernannt wurde, seinen Sitz im Krankenhaus etablierte.

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 06/01/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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