Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Israel vereitelt den Versuch militärische Ausrüstung nach Gaza zu schmuggeln

Israelische Sicherheitskräfte haben am Sonntag eine große Ladung militärischer Handschuhe auf dem Weg zur Hamas-Terrorgruppe in Gaza beschlagnahmt.

Das israelische Verteidigungsministerium gab am Montag bekannt, dass seine Sicherheitsinspektoren den Versuch vereitelten, Tausende von Paaren militärischer taktischer Handschuhe über die Kerem Shalom Kreuzung in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Die Handschuhe waren in einer Sendung von Kleidung verborgen.

Israel vermutet, dass die Handschuhe für die Terrororganisation Hamas bestimmt waren. Der Lastwagen der die Sendung beförderte und sein gesamter Inhalt wurden beschlagnahmt.

„Versuche militärische Ausrüstung in den Gazastreifen zu schmuggeln, sind ein Teil des täglichen Kampfes, der von den besten Inspektoren geführt wird“, sagte Kerem Shalom-Direktor Ami Shaked. „Wir setzen unsere Anti-Schmuggel-Bemühungen rund um die Uhr fort, um sicherzustellen, dass nur genehmigte und koordinierte Güter, die keine terroristischen Elemente unterstützen, in den Gazastreifen gelangen.“

Oberst Faris Atila, Leiter des Gaza-Koordinations- und Verbindungsbüros, beschuldigte die Hamas wiederholt des Versuchs, „die israelische Zivilpolitik zu Gunsten ihrer eigenen Zwecke auf Kosten der Zivilbevölkerung in Gaza auszunutzen.“

Er schwor, „den Missbrauch unserer zivilen Politik für terroristische Ziele und die Bedürfnisse der Terrororganisation Hamas weiterhin zu vereiteln.“

Die (israelische Sicherheitsbehörde) Shin Bet und die Kreuzungsbehörde, kämpfen zusammen mit der IDF-Koordinierungsstelle für die Regierungsaktivitäten in den Territorien (COGAT), der israelischen Polizei und der Steuerbehörde weiterhin hartnäckig gegen alle Versuche, Schmuggelware in den Gazastreifen zu bringen.

Im Jahr 2016 hat die Kreuzungsbehörde (Crossings Authority), 1.266 Versuche Schmuggelware in den Gazastreifen zu verbringen verhindert, dass ist eine Steigerung um 165%.

Schmuggelversuche haben seit der Operation Protective Edge im Sommer 2014, jedes Jahr zugenommen. Bei vielen dieser Schmuggeloperationen wurden phantasievolle Methoden angewandt, u.a. auf dem Seeweg und über die Post in Israel. Diese Versuche beinhalteten den Schmuggel von Waffen, bis hin zu ganzen Lastwagen.

Zu den Gegenständen, die während der vereitelten Schmuggelversuche beschlagnahmt wurden, gehören Drohnen und kleine UAVs, Überwachungskameras, zerlegte Fahrzeugteile, 4X4-Motoren und Reifen, Laser, Abseilgeräte und professionelle Tauchausrüstung für die Kommandos der Hamas, militärische Kleidung, zweifach verwendbares Fiberglas zum Terrortunnelbau, flüssiges Polyester und Klebstoff für den Raketenbau, Spiralschweißgeräte, Aluminium- und Eisenrohre, Wasserpumpen für Terrassentunnel, Metallpellets, Stahlstangen und weitere Materialien für die verschiedene Stadien der Raketenproduktion.

Von Aryeh Savir,
für Welt Israel Nachrichten

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 23/10/2017. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

eins × drei =

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.