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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (15.-21.November 2017)

In der vergangenen Woche richtete sich das Augenmark auf Messerstech- und Fahrzeuganschläge an zwei Kreuzungen in Gush Etzion. Zwei israelische Zivilpersonen wurden verletzt. Einer von ihnen erlitt schwere Verletzungen. Der Terrorist wurde angeschossen und schwer verletzt. Im Gazastreifen herrschte Ruhe.

Am 18. November 2017 wurde der Rafah Grenzübergang für die Dauer von drei Tagen geöffnet. Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen führten die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde die Aufsicht über the Rafah Grenzübergang. Der Öffnung des Grenzübergangs war eine Reihe von Abkommen vorausgegangen, die im Gazastreifen in Gesprächen zwischen Majed Faraj, dem Leiter des Nachrichtendienstes der Palästinensischen Autonomiebehörde und Yahya al-Sinwar, dem Leiter des Politbüros der Hamas im Gazastreifen geführt worden waren.

Am 21. November 2017 begann in Kairo eine weitere Gesprächsrunde zwischen der PLO, der Hamas und den anderen palästinensischen Organisationen (“das Treffen der Fraktionen”),entsprechend der Auflagen des Versöhnungsabkommens. Bei diesen Gesprächen sollen weitere Themen erörtert werden, die im Kairoer Abkommen von 2011 angesprochen worden waren. Darüberhinaus soll durch diese Treffen bei allen palästinensischen Organisationen um Unterstützung für das Versöhnungsabkommens geworben werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass unter ägyptischer Schirmherrschaft auch bilaterale Gespräche stattfinden werden. Ohne Übereinkommen zu den Grundsatzfragen (Entwaffnung der Hamas und Unterstellung der Sicherheitskräfte im Gazastreifen der Befehlshoheit der Palästinensischen Autonomiebehörde) darf man davon ausgehen, dass die Gespräche sich hauptsächlich mit der Übergabe der Verwaltungshoheit an die Palästinensische Autonomiebehörde beschäftigen werden, die noch immer sehr zögernd vorankommt und sehr viele Hürden zu überwinden hat.

Terroranschläge und versuchte Terroranschläge

Messerstech- und Fahrzeuganschlag in Gush Etzion (17. November 2017)
Am Vormittag des 17. November 2017 fuhr ein palästinensischer Terrorist mit seinem Fahrzeug einen israelischen Zivilisten an der Südkreuzung der Ortschaft Efrat an und verletzte ihn schwer. Der Terrorist fuhr weiter, in Richtung Gush Etzion Kreuzung. Dort fuhr er einen weiteren israelischen Zivilisten an, der ebenfalls schwere Verletzungen erlitt. Mit einem Messer in der Hand sprang der Palästinenser aus seinem Wagen und versuchte, einen an der Kreuzung stehenden Offizier zu erstechen. Der Terrorist wurde angeschossen und schwer verletzt (Ynet, 17. November 2017).

Den palästinensischen Medienbereichten zufolge handelt es sich bei dem palästinensischen Attentäter um den siebzehnjährigen Izz al-Din Ibrahim Abu Ramishan Karaja aus Halchul (nördlich von Hebron) (Plinfo Twitter Account, 17. November 2017). Nach Aussagen des Vaters studierte sein Sohn in Bethlehem Maschinenbau und arbeitete während der Semesterferien in der familieneigenen Bäckerei (YouTube 18. November 2017).

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa (das offizielle Organ des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde) und die Facebookseite der PLO lieferten nur informative Berichte über den Vorfall (Wafa und PLO Facebookseite, 17. November 2017)

Unruhen, Zusammenstösse und Volksterror

Auch in der vergangenen Woche warfen die Palästinenser Steine und Molotovcocktails. Folgende Ereignisse waren besonders heftig:

20. November 2017 –In der Nähe der Ortschaft Tekoa, östlich von Betlehem, bewarfen Palästinenser einen israelischen Linienbus mit Steinen. Es gab keine Verletzten, der Bus erlitt jedoch erheblichen Sachschaden (Facebook- seite von Red Alert,20. November 2017).

19. November 2017 – In der Nähe von Deir Abu Mash´al (nordwestlich von Ramallah) bewarfen Palästinenser israelische Fahrzeuge mit Steinen. Es gab keine Verletzten, es entstand kein Sachschaden. Auch in Gush Etzion und im Raum Hebron wurden israelische Fahrzeuge von Palätinensern mit Steinen beworfen. Es gab keine Verletzten (Facebookseite von Red Alert, 19. November 2017)

17. November 2017 – Die in der Nähe der Patriarchengruft in Hebron stationierten israelischen Sicherheitskräfte nahmen einen verdächtig erscheinenden 20 jährigen Palästinenser fest. Er hatte ein Messer bei sich und gab zu, einen Messeranschlag geplant zu haben (Israelische Polizei, 17. November 2017).

Quelle: Das Meir Amit Informationszentrum über Geheimdienste und Terrorismus

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Von am 24/11/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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