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Polizei geht gegen Geldtransfers ins Ausland durch illegale Arbeiter vor

Um Geldtransfers illegaler Arbeiter aus Israel zu stoppen, wurde eine neue Taktik eingeführt und in dieser Woche eine spezielle Polizeieinheit eingesetzt.

Die Einheit, die auf direkte Anweisung des Ministers für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, tätig ist, patrouilliert in Gebieten in denen es viele illegale Arbeitskräfte gibt und interveniert, wenn sie versuchen, bei Unternehmen die diesen Dienst anbieten, Geld ins Ausland zu schicken.

Die Polizei hat mit der Durchsetzung eines Gesetzes das 2013 verabschiedet wurde begonnen und diese Transfers illegal gemacht. Während die Banken sich an die Regel gehalten haben, geschah die Durchsetzung nur sporadisch und unlizenzierte Geldwechsler, die internationale Transferdienste in Anspruch nahmen, haben Bargeld oder Schecks von illegalen Arbeitern eingesammelt und sie an Familienangehörige oder Freunde in ihren Herkunftsländern überwiesen. Ausländische Arbeiter haben die Überweisungen auch über palästinensische Geldwechsler vorgenommen.

Während die Bemühungen illegale Arbeitskräfte zu deportieren einen Stopp erreicht haben, hat das Oberste Gericht mehrere Programme niedergeschlagen, darunter die Schließung von Gefangenenlagern im Süden Israels und ein weiterer Plan, Illegale in ein afrikanisches Land zu deportieren, das bereit ist sie aufzunehmen. Um den illegalen Geldtransfer zusammenzubrechen zu lassen, wurden eine Reihe wirtschaftlicher Sanktionen gegen Illegale erfolgreich umgesetzt. Darunter die Verpflichtung, 20 Prozent ihrer Gehälter auf ein Sonderkonto einzuzahlen und das Geld erhalten sie nur dann, wenn sie das Land verlassen.

Israel hat diese Woche angekündigt, dass es keinem internationalen Abkommen (UN-Migrationspakt) zur Erleichterung der Migration zwischen Ländern beitreten wird. Der im Jahr 2016 fast einstimmig von den Vereinten Nationen verabschiedete Globale Pakt für sichere, geordnete und regelmäßige Migration (GCM) hat zum Ziel, „globale Lösungen und eine globale Verantwortungsteilung auf der Grundlage internationaler Zusammenarbeit für Migration zu implementieren, die global gewordene Realität ist, die kein Land alleine bewerkstelligen kann“, so das GCM.

Der Pakt verlangt von den Mitgliedern, „konkrete Maßnahmen umzusetzen, die den Staaten helfen die illegale Migration zu reduzieren, beispielsweise durch eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Migrationsfaktoren, des Menschenhandels und beim Schmuggel von Migranten, bei der Überwindung der Grenzen und bei der Erleichterung der Rückkehr.“

Der Pakt wurde von den Vereinigten Staaten und zahlreichen europäischen Ländern abgelehnt, die befürchten, dass der Text des Dokuments eine freie Migration ermöglichen würde, nicht nur für politische Flüchtlinge, sondern auch für „Wirtschaftsflüchtlinge“, die illegal auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen in ein Land eindringen.

 

Von am 23/11/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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