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Netanyahu und Jordaniens König Abdullah fordern Wiederherstellung der Ruhe auf dem Tempelberg

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat König Abdullah II. von Jordanien angerufen um ihm zu versichern, dass sich der Status quo auf dem Tempelberg nicht ändert.

Netanyahu sagte am Donnerstagabend zu Beginn eines Treffens mit dem indischen Innenminister Rajnath Singh, dass er und Abdullah während des Gesprächs vereinbarten, „alle Anstrengungen unternehmen, um die Situation auf dem Tempelberg zu beruhigen.“

„Ich erklärte ihm, dass wir den Status quo auf dem Tempelberg aufrecht erhalten und das beinhaltet auch die traditionelle Rolle Jordaniens, im Einklang mit dem Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien,“ sagte Netanyahu. „Wir müssen alles tun, um Ruhe und Sicherheit wiederherzustellen.“

Netanyahu und Abdullah forderten ein sofortiges Ende aller Gewalthandlungen und Aufstachelungen, heißt es in einer Erklärung aus dem Büro des Premierministers.

Der Tempelberg, der für Juden und Muslime eine heilige Stätte ist, wurde in der letzten Zeit zu einem Ort fortgesetzter und zunehmender Gewalt. Letzte Woche, wurde der Tempelbergaktivist Rabbi Yehuda Glick, in Jerusalem angeschossen und schwer verletzt.

Am Donnerstag sagte ein Netanyahu-Sprecher das der Ministerpräsident „deutlich gemacht hat, dass es keine Änderung des Status quo auf dem Tempelberg gibt und daß, wer herüber eine andere Meinung zum Ausdruck bringt, seine persönliche Ansicht und nicht die Politik der Regierung vertritt.“

Unter dem Status quo steht der Tempelberg unter der Kontrolle der muslimischen Waqf. Seit 1967 ist es nur Muslimen gestattet an diesem Ort zu beten, obwohl auch Juden und Christen die heilige Stätte besuchen können.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 07/11/2014. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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