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Netanyahu protestiert gegen den Verkauf russischer S-300 Anti-Raketen-Batterien an Iran

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag Abend angerufen, nachdem Putin am Montag ein selbst auferlegtes Verbot eines Verkaufs von fortschrittlichen S-300 Anti-Raketen-Batterien an das islamische Regime im Iran aufgehoben hatte.

In dem Aufruf drückte Netanyahu die großen Bedenken Israels über den Deal aus und warnte Putin, dass der Verkauf die iranische Aggression in der Region noch erhöhen und die Sicherheit im Nahen Osten gefährden könnte.

Seine Bedenken über stärkere Spannungen in der Region wurden hervorgerufen weil der Iran bereits seinen Einfluss durch die Hisbollah im Libanon, die Houthis im Jemen, schiitische Milizen im Irak und seine eigenen Truppen zusammen mit der Hisbollah in Syrien ausgeweitet hat.

Aber Putin schien nicht allzu empfänglich für die Botschaft Netanyahus und seine „Logik“ zu sein. Der Kreml berichtete über den Anruf in einer Erklärung und sagte, „ein Telefonanruf zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu fand auf Initiative der israelischen Seite statt.“

Nach dem Anruf veröffentlichte Netanyahu folgende Erklärung: „Dieser Verkauf von fortschrittlichen Waffen an den Iran ist das direkte Ergebnis des gefährlichen Deals zwischen dem Iran und den P5 + 1 Weltmächten. Kann jemand noch ernsthaft behaupten, dass der Deal mit Iran die Sicherheit im Nahen Osten verbessern wird?“

Das S-300-System würde dem Iran den Abschuss ballistischer Flugkörper erlauben und sein verdecktes Atomprogramm durch den Deal mit den Weltmächte vollständig intakt lassen.

Das System ist auch in der Lage Flugzeuge abzuschießen, was bedeutet, dass anfliegende Jets die versuchen die Atomanlagen zu zerschlagen, zerstört werden.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 14/04/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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