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Kölns Bürgermeister annulliert Ausstellung über israelische Armee

Der Oberbürgermeister von Köln hat eine Ausstellung in seiner Stadt abgesagt, die von einer Gruppe ausgerichtet werden sollte die behauptet, dass die israelischen Streitkräfte Palästinenser misshandelten.

Die Entscheidung wurde in dieser Woche nach Gesprächen mit dem Oberbürgermeister Jürgen Roters, der jüdischen Gemeinschaft und der israelischen Botschaft getroffen, nach einem Bericht der Frankfurter Pro-Israel-Gruppe Honestly Concerned.

Die Ausstellung sollte von Breaking the Silence, einer israelischen NGO ausgerichtet werden, die Zeugnisse von israelischen Soldaten sammelt, die den angeblichen Missbrauch von Palästinensern dokumentieren. Berichten zufolge, sollte die Ausstellung im Rahmen der diesjährigen Gedenken an 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ausgerichtet werden.

Die Ausstellung war jedoch nicht ein amtlich zugelassener Teil der einjährigen Reihe von Veranstaltungen zum Thema Israel-Deutschland und hatte nicht die Erlaubnis, das Logo der israelischen Botschaft und des deutschen Außenministerium zu verwenden.

Presseberichten zufolge, bat die israelische Botschaft in Berlin das Auswärtige Amt darum, die Ausstellung und andere unbestätigte Termine aus dem Veranstaltungskalender zu entfernen.

Die Botschaft schrieb auch an Kölns Oberbürgermeister Roters und sagte, dass „solange es keine klare Unterscheidung zwischen legitimen Projekten zum Thema Israel-Deutschland und auch anderer Themen gibt ziehen wir es vor, an einigen der Veranstaltungen nicht teilnehmen.“

Letzte Woche beschwerte sich Israel bei der Schweizer Regierung, über ihre Finanzierung in Höhe von etwa 16.000 Euro für eine Ausstellung von Breaking the Silence in Zürich und sagte, dass die Gruppe „die Namen und den Ruf von IDF-Soldaten besudelt“, um Israels Ruf zu schädigen.

Schweizer Regierungsbeamte entgegneten, dass sie die Ausstellung ausgewogen fänden.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 12/06/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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