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Schussangriffe in Samaria – Randalierer benutzen Krankenwagen als Schutzschild

Als Teil der Welle der Unruhen und Proteste in Israel nach der Anerkennung von Jerusalem durch US-Präsident Donald Trump als israelische Hauptstadt, warfen am Samstag Hunderte von Palästinensern Steine ​​und Molotowcocktails und rollten brennende Reifen auf IDF-Truppen in ganz Judäa und Samaria.

Die IDF gab eine Erklärung heraus in der sie den Versuch einer Gruppe von Randalierern in Ramallah beschrieb, einen arabischen Krankenwagen als Deckung zu benutzen, während sie Steine ​​auf Soldaten warfen, berichtete die Times of Israel.

„Die Randalierer wussten, dass die Sicherheitskräfte keine Aktionen gegen einen Krankenwagen unternehmen würden und deshalb benutzten sie ihn, um den Truppen Schaden zuzufügen während sie sich selbst abschirmten“, sagte ein Armee-Sprecher.

Die üblichen Methoden, die Sicherheitskräfte in solchen Situationen anwenden, sind Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschosse.

Obwohl die Palästinensische Autonomiebehörde als Reaktion auf die Ankündigung von Trump „Tage des Zorns“ forderte, waren am Freitag die Zahlen an Randalierern die an Protesten teilgenommen hatten, deutlich zurückgegangen. Dutzende Randalierer wurden verhaftet, einige Polizisten und drei Zivilisten wurden leicht von Steinen verletzt. Die drei Zivilisten waren ein Egged Busfahrer und zwei Passagiere, deren Bus von Arabern auf der Route 65 in der Nähe der nördlichen Stadt Ar’ara, mit Steinen und Felsbrocken beworfen wurde.

Dies war nicht das erste Mal, dass palästinensische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung nutzten. Im Jahr 2014 beispielsweise lenkte ein Hamas-Terrorist aus Silwan in Ostjerusalem sein Auto in die Stadtbahnhaltestelle in der Nähe von Ammunition Hill, tötete eine Frau und ein Baby und verletzte weitere acht Personen. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Am Abend seines Begräbnisses randalierten Araber aus seiner Nachbarschaft, schossen Dutzende von Feuerwerkskörpern auf Sicherheitskräfte ab und benutzten einen MDA-Krankenwagen als beweglichen Schild.

Anschläge in Judäa und Samaria

Palästinensische Terroristen führten am Sonntag mehrere Terroranschläge gegen israelische Ziele in Judäa und Samaria durch, darunter zwei Schussangriffe.

Beim ersten Schussangriff feuerten Terroristen Schüsse auf einen israelischen Bus in der Nähe von Ein Yabud, nordöstlich von Beit El ab. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt, aber der Bus wurde beschädigt.

IDF-Truppen, die das Gebiet durchkämmten, fanden 11 Patronenhülsen und starteten eine Fahndung nach Verdächtigen.

Etwa fünf Stunden nach dem Anschlag feuerten Terroristen in der Nähe des palästinensischen Dorfes Jalazone nördlich von Beit El, auf einen Militärposten.

Keine IDF Soldaten wurden verletzt. Geschosshülsen wurden am Tatort gefunden.

Auf der Route 465, versteckten Terroristen einen improvisierten Sprengsatz in einem brennenden Reifen. Der Sprengsatz explodierte, verursachte aber keine Verletzungen oder Schäden.

IDF-Truppen untersuchten in Shechem (Nablus), die Wohnung des palästinensischen Terroristen an der am Sonntag einen Sicherheitsbeamten am Eingang zum zentralen Busbahnhof von Jerusalem niedergestochen und schwer verletzt hatte.

Die Streitkräfte befragten seine Familienmitglieder und suchten nach Waffen und anderen Materialien.

In den Tagen nach Präsident Donald Trumps historischer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, kam es zusätzlich zu den Wochen zuvor zu einem Anstieg der palästinensischen Terroranschläge, einschließlich Steinwürfe und Brandbomben gegen israelische Ziele.

Generalmajor Eitan Dangot (Res.), sagte am Montag gegenüber IDF Radio, er glaube, dass die Hamas-Terrororganisation keine weitere Eskalation der Gewalt anstrebt.

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Von am 11/12/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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