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Irans Präsident: Die USA werden den Zusammenbruch des Nuklearabkommens „bedauern“

Der iranische Präsident kritisiert die USA und sagte, dass sie den Tag an dem der Nuklearvertrag 2015 zusammenbrach, „bereuen“ würden.

Der Präsident des Iran, Hassan Rouhani, bezeichnete den sprach am Nukleartag des Iran, der sich mit den Errungenschaften des Landes in der Nukleartechnologie befasst, und erklärte, dass die USA trotz ihrer Versuche das Atomabkommen von 2015 zwischen Iran und den Weltmächten „nicht zerstören“ könnten.

Rouhani bekräftigte sein Engagement für das Abkommen und sagte, der Iran würde nicht der Erste sein, der es verletzte.

„Wir werden nicht die Ersten sein die das Abkommen brechen, aber sie sollten unbedingt wissen, dass sie es bereuen werden, wenn SIE es verletzen“, sagte Rohani in Teheran, laut AFP.

„Wir sind viel besser vorbereitet als sie denken und sie werden sehen, dass sie, wenn sie gegen dieses Abkommen verstoßen, in weniger als einer Woche das Ergebnis sehen werden“, drohte Rohani.

US-Präsident Donald Trump Trump hat erklärt, er werde die Sanktionen der USA gegen Iran nicht verlängern wenn sie am 12. Mai auslaufen, es sei denn, die europäischen Länder stimmen zu, das Abkommen zu verstärken, um fortgeschrittene Atomtests zu verhindern. Der Präsident fordert außerdem strengere Kontrollen und Strafen für iranische Raketentests.

Eines der Hauptprobleme, auf die sich die Kritiker des Abkommens konzentrieren wollen, ist die Streichung mehrerer Klauseln die es dem Iran erlauben, ab 2024 schrittweise seine waffenfähige nukleare Entwicklung wiederaufzunehmen. Irans Entwicklung von Langstreckenraketen, die nukleare Sprengköpfe tragen können, ist ebenfalls ein Punkt der Besorgnis.

Rohani enthüllte auch 83 neue nukleare Errungenschaften, darunter eine Zentrifuge, die in der Ölindustrie verwendet wird und ein Laserspektrometer.

Der iranische Präsident wurde von seinem Stellvertreter, Ali Akbar Salehi, dem Leiter der Atomenergieorganisation des Iran (AEOI) begleitet, der die USA wegen ihres „Widerstands gegen die Umsetzung des Nuklearabkommens 2015“ verunglimpfte und davor warnte, dass der Iran „notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen werde und seine Interessen verteidigen wird, wenn Washington weiterhin die international akzeptierte Vereinbarung nicht einhält.“

Am Sonntag sagte Salehi Reportern in Teheran, dass „wenn hochrangige Vertreter der Islamischen Republik einen Befehl zur Wiederaufnahme der 20-prozentigen Bereicherung erteilen, wir es innerhalb von vier Tagen in Fordo machen können.“ Er sagte, seine Aussage sollte „von den anderen Seite als Warnung gesehen werden, welche die Abschaffung des Atomabkommens fordert.“ Salehi betonte, dass der Iran mit seinen atomaren Bestrebungen über die vorherigen Ebenen hinaus Fortschritte machen könnte.

Israel betrachtet den Iran weiterhin als existenzielle Bedrohung und Premierminister Benjamin Netanyahu hat die USA und die anderen Unterzeichnerstaaten wiederholt aufgefordert, das Abkommen zu „reparieren“ oder zu „stoppen“.

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Von am 10/04/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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