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Israel warnt Syrien nicht die Pufferzone in der Nähe der Grenze zu betreten

Berichte, dass Waffenstillstandspläne für Südsyrien den Einsatz von Regierungstruppen nahe der israelischen Grenze fordern, haben Israel dazu veranlasst, die Unannehmbarkeit einer solchen Lösung anzuzeigen.

Ein israelischer Verteidigungsbeamter wurde am Mittwochabend von Channel 10 zitiert, der sagte, dass eine Botschaft an den syrischen Präsidenten Bashar Assad geschickt wurde, in der er gewarnt wurde, dass jede seiner Truppen, die in die entmilitarisierte Pufferzone zwischen beiden Ländern eintreten, als legitimes Ziel betrachtet wird.

Die Quelle fügte hinzu, dass die IDF Einheiten des Kampf-Geheimdienstkorps nahe der Grenze stationiert habe, um die syrischen Militärbewegungen in der Region genau zu überwachen.

Am Dienstag gab Ministerpräsident Netanyahu eine Erklärung heraus, in der gefordert wurde, das Waffenstillstandsabkommen von 1974 aufrechtzuerhalten, mit dem die Pufferzone eingerichtet wurde.

„Wir haben ein Abkommen über die Trennung der Streitkräfte mit Syrien von 1974; Das ist der Leitgedanke. Wir werden uns sehr streng daran halten und das müssen auch alle anderen“, erklärte Netanyahu.

In einer ähnlichen Entwicklung lehnte Syrien kürzlich einen Vorschlag zur Installation von Frühwarnsystemen in der Pufferzone ab, berichtete Channel 10.

Die UN-Truppe, die das Abkommen von 1974 überwacht, wandte sich sowohl an Israel als auch an Syrien über die Warnsysteme. Israel stimmte dem zu, aber Syrien tat dies offenbar nicht, da befürchtet wurde, dass es die Sicherheit des Staates gefährden könnte, wenn es dazu genutzt würde, die syrischen Truppenbewegungen in der Region zu verfolgen.

Das in Rede stehende System wäre in der Lage, den Eintritt von nicht autorisierten Kräften in die Pufferzone zu detektieren und vor explosiven Einrichtungen zu warnen.

Unterdessen ist Israel in Gespräche mit den Vereinten Nationen über die Einrichtung einer sicheren Zone in Südsyrien für mehr als 300.000 Syrer involviert, die vor einer Regimeoffensive fliehen, so Walla-News.

Der Zweck einer solchen Zone wird sein, zu verhindern, dass chaotische und gefährliche Bedingungen in Zeltlagern von Syrern entstehen, die vor den Kämpfen fliehen.

Ein IDF-Beamter sagte diese Woche, dass Israel zwar große Mengen an humanitärer Hilfe an die Flüchtlinge liefert, aber nicht beabsichtigt, die Grenze für sie zu öffnen.

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Von am 05/07/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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