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Sefer Torah aus dem Ghetto Lodz wurde nach Israel gebracht

Eine 150-jährige Torah, welche die Zerstörung der polnischen Stadt Lodz überstanden hat, wurde in die nordisraelische Stadt Kfar Haro’eh gebracht, berichtete die Jerusalem Post am Dienstag.

Die Schriftrolle wurde in einer Baracke der polnischen Stadt in einer Straße entdeckt, die während des Holocaust zum jüdischen Ghetto gehörte. Die jüdischen Bewohner versteckten sie im Ghetto, um sie an Shabbos und Chagim einzusetzen.

Die Stadtverwaltung von Lodz plante, alte Holzhütten der jüdischen Gemeinde abzureißen. Dabei wurde die Schriftrolle zusammen mit anderen jüdischen Artefakten, in einer Mauer versteckt gefunden.

Die sefer Torah wurde von Rabbi Avraham Krieger, in das 1996 in Kfar Haro’eh gegründete Shem Olam Holocaust Institute gebracht.

„Dies ist ein historischer Fund und ein seltenes Stück Leben aus dem Ghetto, das bis heute überlebt hat“, sagte Rabbi Krieger.

„Die Polen unterdrücken weiterhin unsere Geschichte. Diese unbewohnten Holzhütten die in den Getto-Straßen von Lodz zurückgelassen wurden, sollten abgerissen werden und die einzigen in Polen verbliebenen Beweise für das, was im Holocaust geschah, würden damit gelöscht werden.“

Lodz war vor dem 2. Weltkrieg die zweitgrößte Stadt Polens und ein bedeutendes Industriezentrum. Das Ghetto wurde im April 1940 gegründet und wurde zum zweitgrößten von den Nazis geschaffenen Ghetto. Etwa 164.000 Juden wurden dort festgehalten, bevor sie Ende 1944 endgültig liquidiert wurden.

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Von am 07/11/2018. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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