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Anti-Israel-Imam spricht Gebet im US-Kongress

Trotz seiner Gebete für Frieden und Einheit hat Omar Suleiman, Gründer und Präsident des Yaqeen-Instituts für Islamforschung in Texas, ein solches Gefühl in Bezug auf Israel nicht gezeigt.

Der nicht nur in den USA kontrovers diskutierter Imam Omar Suleiman, der des öfteren mit antiisraelischer Rhetorik in Verbindung gebracht wurde, eröffnete am Donnerstag die Sitzung im US-Repräsentantenhaus. Suleiman, Gründer und Präsident des Yaqeen-Instituts für Islamforschung in Texas, wurde von dem Demokraten Eddie Bernice Johnson (D-Texas) eingeladen.

„Wir beten für Frieden, nicht für Krieg“, sagte Suleiman. „Liebe, nicht Hass. Wohlwollen, keine Gier. Einheit, keine Spaltung. Und wir verpflichten uns, unsere Gebete nicht mit Handlungen zu verraten, die ihnen widersprechen. Lasst uns für die Wahrheit sein.“

Trotz seiner Gebete für Frieden und Einheit, hat Suleiman in Bezug auf Israel kein solches Gefühl gezeigt.

Als der Krieg im Gazastreifen 2014 ausbrach, schrieb er in den sozialen Medien: „Wie passend, dass die 3. Intifada in der 27. Nacht des Ramadan beginnt, wenn Gläubige das Gebet in Masjid Al Aqsa verweigert wird. … G-tt will in dieser gesegneten Nacht, wenn die 3. Intifada beginnt, den Anfang vom Ende des Zionismus einleiten. Möge Allah uns helfen, dieses Monster zu überwinden, die Unschuldigen der Welt zu beschützen und die Ermordeten als Märtyrer zu akzeptieren. Ameen.“
„Es ist völlig inakzeptabel, dass @SpeakerPelosi Omar Suleiman gestern im Haus das Eröffnungsgebet sprechen ließ. Er vergleicht Israel mit den Nazis und nennt sie Terroristen, unterstützt die Muslimbruderschaft, schürt Gewalt, die eine palästinensische Antifada und das Ende des Zionismus fordert usw.“, twitterte Republikaner Lee Zeldin (R-N.Y.).

Der Exekutivdirektor der Republikanischen Jüdischen Koalition, Matt Brooks, teilte Zeldins Tweet und fügte hinzu: „Entweder sie haben diesen Kerl [Omar Suleiman] überprüft und dennoch beschlossen ihn reden zu lassen, oder sie haben ihn nie überprüft. So oder so ein kolossaler Fehler.“

Weder der Jüdische Demokratische Rat von Amerika noch die Demokratische Mehrheit für Israel antworteten auf eine Bitte um Stellungnahme.

Von JNS.org

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Von am 12/05/2019. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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