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Ban Ki-Monn trifft Vertreter jüdischer Organisationen

Vertreter mehrerer jüdischer Organisationen trafen sich mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, um ihre Bedenken über die jüngsten Aktionen und Kommentare von UN-Beamten zum Ausdruck bringen.

Das Treffen fand am Mittwochmorgen bei der UNO in New York statt, an dem Vertreter von  mehreren großen jüdischen Organisationen, einschließlich der Konferenz der Präsidenten der großen amerikanischen jüdischen Organisationen, der Anti-Defamation League, B’nai Brith und dem Simon-Wiesenthal-Zentrum teilnahmen.

Die Teilnehmer des Treffens stellten mehrere Fragen über aktuelle Themen, einschließlich der kürzlich vom UN-Menschenrechtsrat angekündigten Untersuchung über Israels Verhalten bei den Kämpfen im Gazastreifen.

Der Organisationsleiter der jüdischen Organisationen hatte argumentiert, dass in einer voreingenommenen Weise gegen Israel argumentiert wurde, und übte Kritik an der Ernennung des kanadischen Rechtswissenschaftler William Schabas als Leiter der Untersuchung, angesichts seiner in der Vergangenheit geäußerten einseitigen Kommentaren an Israel und seiner politischen Führung.

Die jüdischen Vertreter beanstandeten auch die einseitigen kritischen Äußerungen über Israel, die von den Beamten des UN-Hilfswerks gemacht wurden und äußerten sich besorgt daüber, dass die UNRWA in Gaza ihre Einrichtungen zur Lagerung von Raketen verwendet hätte.

Die jüdischen Vertreter beanstandet auch Bans jüngste Erklärung, in der er Israel einer „Straftat“ bezichtigte weil die IDF angeblich eine UN-Schule beschossen haben soll, bei der mehrere Menschen getötet wurden. Wie sich später herausstellte, war dies nicht der Fall!

Laut den Teilnehmern, hörte Ban respektvoll zu und machte sich Notizen, aber er verweigerte seine Zustimmung zu deren Einwänden und versprach keine besonderen Änderungen in der Haltung der UN gegenüber Israel.

„Der Generalsekretär bekräftigte, dass er volles Verständnis für die legitimen Sicherheitsanliegen Israels habe, betonte aber auch die Notwendigkeit zur Zurückhaltung in Israels Handlungen in Gaza, um zivile Opfer zu vermeiden“, sagte ein UN-Sprecher nach einem Bericht der Associated Press.

„Es ist immer wichtig, wenn jemand wie der Generalsekretär bereit ist, sich mit jüdischen Gruppen zu treffen und sich die Zeit nimmt um deren Kritik zu hören“, sagte Abraham Foxman, der nationale Direktor der Anti-Defamation League.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 15/08/2014. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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