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Israelin erhält nach 14 Jahren religiöse Scheidung

Der Aschkenasische Oberrabbiner David Lau intervenierte um einer Frau zu helfen, nach 14 Jahren Wartezeit eine religiöse Scheidung zu erhalten.

Die Frau entdeckte vor 14 Jahren, dass ihr Mann eine homosexuelle Beziehung mit einem Filipino unterhielt. Die Frau hatte daraufhin sofort die Scheidung beim Jerusalemer Rabbinergericht eingereicht.

Nach 12 Jahren Wartezeit hatte das rabbinische Gericht eine Gefängnisstrafe gegen den Mann angeordnet, wegen der Fortsetzung seiner Weigerung in die Scheidung einzuwilligen. Zur gleichen Zeit, wandte die Frau sich an das Familiengericht, um eine Entschädigung zu erhalten.

Der Oberste Rabbinische Gerichtshof versuchte dann eine Einigung zwischen dem zerstrittenen Paar zu erzielen, indem der Mann der Scheidung zustimmen würde, wenn die Frau ihm 18 Prozent einer gemeinsamen Eigentumswohnung ausbezahlen würde.

Die Frau weigerte sich und bestand darauf, dass sie sich nicht das Recht auf eine Scheidung von ihrem Mann erkaufen müsse.

In einer Anhörung vor dem Obersten Rabbinatsgericht in der vergangenen Woche, erreichte Rabbiner Lau nach über fünf Stunden Zuredens den Mann zu überzeugen, seinen Anspruch auf den Teil der Eigentumswohnung fallen zu lassen, wenn die Frau im Gegenzug ihren Klage beim Familiengericht zurücknimmt.

Beide waren damit zu Frieden und willigten in die Scheidung ein, die Frau verließ das Gericht in Tränen des Glücks, schrieb Lau in einer Erklärung auf seiner Facebook-Seite.

Lau hat Berichten zufolge in mehreren anderen Fällen Frauen bei einer scheidung unterstützt, die seit längerer Zeit auf eine Scheidung warteten.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 09/09/2014. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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