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Israel und Japan: Eine Erfolgsgeschichte

Seit im Jahr 1952 Japan Israel anerkannte und 1963 die diplomatischen Niederlassungen in beiden Staaten zu Botschaften aufgewertet wurden, hat sich in den gegenseitigen Beziehungen viel getan.

Die neueste Vereinbarung betrifft die Einführung von Visa, die einen einjährigen Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Land ermöglichen. Damit sollen nicht nur die zahlreichen jungen Menschen angesprochen werden, die sich als Rucksacktouristen ihren Aufenthalt mit Gelegenheitsarbeiten finanzieren, sondern auch andere Arbeitnehmer, die für maximal ein Jahr beides miteinander verbinden wollen: das Hineinschnuppern in eine ganz andere Arbeitswelt und die Schönheiten des Landes kennenlernen.

Derzeit leben in Israel ca. 1000 Japaner, gleichzeitig haben ca. 500 Israelis in Japan ihren Wohnsitz.

Im Jahr 2013 betrug der israelische Export nach Japan $ 0.72 Billionen (technische Anlagen, elektronische Bauteile, Medizintechnik, chemische Produkte, polierte Diamanten), wohingegen der Import nach Israel deutlich höher bei $ 1,11 Billionen lag (Autos, technische Anlagen, elektronische Bauteile, chemische Produkte).

Vor Kurzem ist eine Marktlücke geschlossen worden, Chabad Tokyo unter der Leitung von Rabbi Mendy Sudakevich eröffnete kürzlich das erste koschere Restaurant in Japan. Noch ist es nur für vorreservierte Veranstaltungen geöffnet, doch in wenigen Wochen steht das kleine Restaurant (14 Plätze im Restaurant plus 48 Plätze in einem angrenzenden Saal) der Öffentlichkeit zur Verfügung.

„Chanas Place“ wird neben dem koscheren Sushi (auch vegetarisch), israelische Spezialitäten, wie Falafel, Humus, Schakschuka, Tehina, Babanganoush und fleischige Gerichte, vor allem vom Huhn anbieten. Die Hühner werden in Tokyo unter Supervision von Chabad geschächtet.

Sobald das Restaurant seinen Vollbetrieb aufgenommen hat, wird auch vermehrt ein Hauslieferdienst für private oder geschäftliche Anlässe angeboten werden.

Von Esther Scheiner

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 29/12/2014. Abgelegt unter „Während Israel nicht nur vom BDS boykottiert wird…“. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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