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Deutsche Zeitung entschuldigt sich für Holocaust-Karikatur

Eine Tageszeitung in Berlin hat sich für eine antisemitische Karikatur entschuldigt, die in der vergangenen Woche auf der Titelseite abgedruckt wurde.

In einem offenen Brief an die Leser, entschuldigten sich die Redakteure der Berliner Zeitung am Donnerstag für den „bedauerlichen Fehler“, am 8. Januar eine Karikatur von Joe Lecorbeau veröffentlicht zu haben, die als antisemitisch gilt.

Der Abdruck erfolgte einen Tag nach dem mörderischen Terroranschlag auf die Pariser Büros von Charlie Hebdo, dem französischen Satiremagazin.

Nach Angaben des Nachrichtendienstes der Deutschen Welle, ist die Illustration die Fälschung eines Titelblattes von Charlie Hebdo, dass einen orthodoxen Juden mit einer vergrößerten Nase zeigt, der ein Banner hält das besagt, „Shoah Hebdo“ und „1 Million von sechs, für Palästina.“

Die israelische Botschaft in Berlin kontaktierte die Zeitung, um sich über die Karikatur zu beklagen.

„Wir alle entschuldigen und distanzieren uns von einem Fehler, der am Tag der Terroranschläge in Paris gemacht wurde“, ist in der Erklärung der Zeitung zu lesen.

Die Karikatur wurde mit anderen von Charlie Hebdo abgedruckt, um darzustellen, wie das Magazin verschiedene Religionen kritisiert.

Aber die Redakteure haben nicht erkannt, dass eine der Karikaturen ein Fake war, was sie aber hätten bemerken müssen, als sie den Titel übersetzt haben.

Am folgenden Tag wurde eine Korrektur veröffentlicht und die Karikatur von der Website der Zeitung entfernt.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

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Von am 16/01/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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