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Hamas, der Westen und Israel in Verhandlungen über einen 5-Jahres Waffenstillstand

Trotz der jüngsten Drohungen israelische Soldaten zu entführen, ist die Hamas angeblich mehr als bereit einen langfristigen Waffenstillstand zu unterzeichnen – in der nahen Zukunft, berichtet Walla-News am Montag.

Die Terrorgruppe Hamas habe kürzlich eine Reihe von Nachrichten an Israel übermittelt, in denen sie ihr Interesse an einem Abkommen mit Gegenleistungen offenbarte. Demnach sollte Israel die Transport, Import und Exportbeschränkungen für Gaza aufheben, berichtet die Zeitung.

Die Vorschläge beinhalten unter anderem, die Rücknahme der Drohung der Hamas einen „bewaffneten Kampf“ gegen Israel zu führen und die Vereinbarung, einen palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen.

Israelische Regierungsquellen bestätigten, dass die Hamas damit begonnen hat Gespräche mit westlichen Mediatoren über die „schwierige Situation“ im Gazastreifen zu führen. Wie COGAT vor kurzem erklärte, werden dort dringend Wasser und anderen Ressourcen benötigt.

Zu den als Mediatoren genannten Diplomaten gehören der Gesandte bei den Vereinten Nationen für den Nahen Osten, Robert Serry und der Schweizer Botschafter in der Palästinensischen Autonomiebehörde, Paul Granier – die beiden wurden zu den Hauptvermittlern zwischen Israel und der Hamas.

Im Rahmen der Verhandlungen besuchte Garnier im letzten Monat Gaza und traf sich dort mit Top-Terrorführern, einschließlich Musa Abu Marzouk, Bassem Naim, Ghazi Hamad und anderen.

Während seiner Gespräche machte die Hamas deutlich, dass sie bereit ist eine Waffenruhe für mindestens fünf Jahre (einige Quellen behaupten, das ist 15 Jahre sind) zu unterzeichnen, die einen stopp aller militärischen Operationen „über und unter Tage“ zwischen der Hamas und Israel mit einschließt.

Im Gegenzug jedoch müsste Israel alle Beschränkungen über Reisen, Exporte und Importe in den Gazastreifen außer Kraft setzen. Was mit Sicherheit ein Schritt ist, damit die Terrorgruppe ihr Waffenarsenal über den Iran und andere internationale Geldgeber wieder aufbauen kann. Die Hamas gab Anfang dieses Monats bekannt, dass sie bereits Raketen produziert um Israel wieder anzugreifen.

Tage nach dem Garnier den Gazastreifen besucht hatte, legte die Hamas dem Gesandten des Nah-Ost-Quartet Tony Blair ein Dokument vor, dass in Deutsch und Englisch die Errichtung eines palästinensischen Staates entlang der Waffenstillstandslinien von 1949 fordert.

Hamas behauptet, dass es ihr um die „Aufrechterhaltung der Ruhe“ geht und dass sie einen Flughafen und Seehafen bauen will, angeblich in Koordination mit Israel.

Intern betont die Gruppe, dass sie auch „die Rechte der Frauen respektieren“ und dies mit verschiedenen palästinensischen Fraktionen in Einklang bringen will. Darüber hinaus, sollen „alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, die für die Versöhnung [mit Fatah] notwendig sind“ […]

Das Dokument ist signiert mit: „Die Islamische Widerstandsbewegung – Hamas“.

Stunden nachdem die ersten Berichte darüber veröffentlicht wurden, hat der Gesandte bei den Vereinten Nationen für den Nahen Osten, Robert Serry klargestellt, dass sein Vorschlag von der Hamas von drei Jahren auf fünf Jahre verlängert wurde – nicht auf fünfzehn.

Während der Aufhebung der Transport- und Einfuhrbeschränkungen nach Gaza, würde dem „Premierminister der PA“ Rami Hamdallah, unter einer „Einheitsregierung“ die ausschließliche Hoheit über die Region gegeben werden, ohne Beteiligung der Hamas, sagte Robert Serry.

Er fügte hinzu, dass sowohl Israel als auch die Hamas noch nicht auf den Vorschlag reagiert hätten.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 09/03/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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