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Israel importiert erstmals wieder Waren aus Gaza

Israel importiert zum ersten Mal seit fast acht Jahren, wieder Obst und Gemüse aus dem Gazastreifen.

In einer offensichtlichen Entspannung der langfristigen Wirtschaftsblockade, sind am Donnerstag die ersten Lkw-Ladungen mit Tomaten und Auberginen über die Grenze grollt.

Vor der Übernahme des Gazastreifen durch die Hamas vor acht Jahren, exportierten die Landwirte aus Gaza ihre Produkte täglich nach Israel.

Bis am Donnerstag, waren die einzigen Produkte die in den letzten Jahren aus dem Gazastreifen nach Israel importiert wurden, zwei LKW-Ladungen mit Palmen die am jüdischen Feiertag von Sukkot verwendet wurden und als lulavs bekannt sind.

Vor Juni 2007 wurden mehr als 85 Prozent aller Waren aus dem Gazastreifen nach Israel geliefert, einschließlich Obst, Gemüse, Möbel und Textilprodukte die in Israel verkauft wurden, berichtet die Menschenrechtsgruppe Gisha.

Die Entscheidung, die Produkte aus Gaza nach Israel zu exportieren, entstand angeblich aufgrund der shmitta oder dem biblischen Brachjahr, durch das teilweise ein Defizit an Erzeugnissen aus eigenem Anbau in Israel entstanden sein soll.

„Israelische Top-Sicherheitsbeamte haben jedoch gesagt, dass der Wiederaufbau und die wirtschaftliche Erholung des Gazastreifens im Interesse Israels liegen und dazu beitragen kann, die Ruhe und Stabilität in der Region zu sichern“, sagte Eitan Diamond, der Gisha Executive Director, in einer Erklärung.

„Wir hoffen, dass die Wiederaufnahme der Verkäufe an Israel dauerhaft sein wird und auf weitere Sektoren in Gaza ausgeweitet werden kann. So dass die dortigen Bewohner, hierdurch einen Vorteil in der wirtschaftlichen Entwicklung haben.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 12/03/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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