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Hamas tötete im Schutz des Konflikt mit Israel rivalisierende Palästinenser

Die Hamas benutzte den Konflikt mit Israel im vergangenen Sommer, um Mitglieder von rivalisierenden Fraktionen zu foltern und zu töten, heißt es in einem neuen Bericht.

„Entführung, Folter und Tötungen von Palästinensern, wurden von der Hamas während des Gaza-Israel Konflikt 2014 begangen“, heißt es in einem Bericht der am Mittwoch von Amnesty International veröffentlicht wurde.

Der Bericht unterstreicht die Hinrichtung von mindestens 23 Palästinensern und die Festnahme und Folter von Dutzenden anderen, einschließlich Mitgliedern und Anhängern von Hamas Rivalen wie der Fatah, der Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Während des 50-Tage-Konflikt im Juli und August 2014, „nutzte Hamas die Gelegenheit um rücksichtslos die Durchführung einer Reihe von ungesetzlichen Tötungen und anderer schwerer Straftaten zu begehen“, sagt Philip Luther, Leiter des Nahen Osten und Nordafrika-Programm bei Amnesty International.

„Im Chaos des Konflikts, gewährte die de facto Hamas-Regierung ihren Sicherheitskräften freie Hand, um die schrecklichen Misshandlungen durchzuführen. Dies betraf auch die Menschen, die sich im Gewahrsam der Hamas befanden. Diese Aktionen beinhalten eine Menge an Kriegsverbrechen. Einige wurden begangen um Rache zu nehmen und Angst im Gaza-Streifen zu verbreiten“, sagte Luther.

Viele der ungesetzlichen Tötungen, die unter einem von der Hamas herausgegebenen Operationscode stattfanden, waren von der Hamas als Vergeltungsmaßnahmen gegen Palästinenser gerichtet, die der Zusammenarbeit mit Israel beschuldigt wurden.

Jedoch wurden mindestens 16 Morde von der Hamas an Gefängnisinsassen ausgeführt, von denen die meisten schon vor dem Beginn des Konflikts im Gefängnis waren, nach Angaben von Amnesty International.

Außerdem entführte die Hamas weitere Palästinenser und folterte sie, darunter waren Methoden wie „schwere Schläge mit Schlagstöcken, Gewehrkolben, Schläuchen und Drahtschlingen“, so der Bericht. Mindestens drei gefolterte Personen starben im Gewahrsam der Hamas.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, hat die palästinensische Führung, einschließlich der Hamas-Regierung, aufgefordert zu versichern, dass die in dem Bericht dokumentierten Fälle „unparteiisch und unabhängig untersucht würden und dass, wo immer genügend zulässige Beweise gefunden würden, die mutmaßlichen Täter vor Gericht gestellt werden.“

Amnesty International forderte die Hamas dazu auf, an unabhängigen internationalen Untersuchungen mitzuwirken und eine Untersuchungskommission einzurichten, in der sie mit dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zusammenarbeitet.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 27/05/2015. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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