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Israel Boykotteure machen Geschäfte mit Menschenrechtsverletzern

Ein US-Amerikanischer Reporter hat heimlich drei irische Einzelhändler gefilmt die vereinbaren israelische Produkte zu boykottieren, um Geschäfte mit dem Sudan, Iran und Nordkorea zu machen.

Der Film wurde von Fox News am Donnerstag ausgestrahlt und zeigt den Reporter Ami Horowitz, der sich als Handelsvertreter für arabische Firmen ausgab. Im Gepräch mit Unternehmern in Irland sagte er, dass er nur mit Händlern zusammenarbeiten will, die keine israelischen Produkte anbieten.

In seinem Gespräch mit einem irischen Einzelhändler aus der Lebensmittelindustrie sagte Horowitz, er würde einen sudanesischen Schokoladenhersteller vertreten. Der Unternehmer bestätigte das er keine moralischen Einwände gegen die Zusammenarbeit mit Firmen aus dem Sudan habe, wo die Regierung des Völkermordes beschuldigt wird und versicherte Horowitz, dass seine Firma keine in Israel hergestellten Produkte verkauft.

„Oh Nein, wir verkaufen keine Produkte aus Israel“, sagte der Händler der nicht namentlich genannt wurde, aber dessen Gesicht in den Aufnahmen zu sehen ist, als er gefragt wurde ob sein Geschäft israelische Produkte verkauft. „Wir haben eine pro-palästinensische Firmenpolitik“, fügte er hinzu.

Ein weiterer Einzelhändler bestätigte, dass er keine Einwände zum Verkauf von Produkten aus Nordkorea hat, einem totalitären Staat wo Hunderttausende Menschen vermutlich in Gulags umgekommen sind. Auf die Frage nach Israel, sagte er: „Wir machen keine Geschäfte mit Israel“ und zeigte auf ein Schild an der Tür auf dem zu lesen war, „Boykott Apartheid Israel“ und „Apartheid-freie Zone.“

Der dritte Händler sagte Horowitz, der vorgab einen iranischen Bio-Bauernhof zu vertreten: „Wir haben eine Übereinkunft das wir keine Geschäfte mit Israel machen.“

Horowitz fragte dann: „Ich nehme an sie wissen das es ein Iran-Embargo gibt und hoffe, Sie haben keine kulturellen oder politischen Problem mit mit dem Iran zusammenzuarbeiten?“

Die Fachhändlerin antwortete: „Nein, nein überhaupt nicht“ und fügte hinzu: „Senden Sie mir einige Informationen, Preise und was Sie sonst noch haben. Ich werde mich dann bei Ihnen melden.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 12/06/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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