Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Israelischer Bericht besagt das die Gaza-Operation „völkerrechtlich gerechtfertigt“ war

Israels Operation in Gaza im letzten Sommer war „völkerrechtlich gerechtfertigt“, nach einem Bericht der von Israel ausgestellt wurde.

Der 277-seitige Bericht der am Sonntag freigegeben wurde besagt, dass die Eskalation der Angriffe auf Israel durch die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen, die militärische Operation im Sommer letzten Jahres begründete.

Mehrere Behörden haben seit dem Ende der 50-Tägigen-Militäroperation „Schutzlinie“, an dem Bericht gearbeitet.

Israel hat sich geweigert, über den Konflikt mit einer UN-Untersuchungskommission zusammen zuarbeiten mit dem Argument, dass der Leiter der Kommission William Schabas, voreingenommen gegen Israel ist.

Schabas trat im Februar wegen schwerer Vorwürfe gegen ihn von seinem Amt zurück, die Untersuchung wurde von der ehemaligen New Yorker Richterin, Mary McGowan Davis abgeschlossen.

Der israelische Bericht beleuchtet den Hintergrund für die Militäroperation, einschließlich der Eskalation der grenzüberschreitenden Angriffe von Terrorgruppen aus Gaza. Es wurden auch die Bemühungen Israels zur Selbstverteidigung untersucht, Maßnahmen zur Minimierung ziviler palästinensischer Opfer und die laufende Untersuchung in Israel seit dem Ende des Konflikts über etwaige Verletzungen der Gesetze des Krieges durch seine Soldaten.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, sagte am Sonntag nachdem er den Bericht Empfangen hatte, dass er das „wahre Bild“ über die Operation Schutzlinie zeigt.

„Der Bericht zeigt eindeutig, dass die von den israelischen Streitkräften durchgeführten Maßnahmen bei der Operation in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht waren“, sagte Netanjahu.

„Sie wurden aus der Notwendigkeit heraus getan, um die Bürger des Staates vor einer mörderischen Terrororganisation zu verteidigen, die doppelte Kriegsverbrechen begangen hat. Ihre Mitglieder haben absichtlich auf Zivilisten geschossen und sich hinter Zivilisten versteckt“, fügte er hinzu.

„Wer automatisch – ohne Fundament – die Schuld Israel anlasten will, der soll seine Zeit mit dem Bericht des Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen verschwenden. Wir für unseren Teil, werden auch weiterhin unsere Soldaten verteidigen und sie werden uns auch weiterhin verteidigen.“

Laut dem Bericht, wurden während der Operation 936 Israelis und 2.125 Palästinenser getötet. Davon waren 44 Prozent Mitglieder der terroristischen Organisationen. Etwa 761 oder 36 Prozent der Palästinenser die getötet wurden, waren „unbeteiligte Zivilisten“, darunter 369 Kinder. Weitere 20 Prozent wurden nicht identifiziert.

Am Freitag, hat eine Gruppe von ehemaligen hohen militärischen und politischen Führern aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Italien, Australien und Kolumbien einen Bericht über die Operation veröffentlicht, die Israel vorwirft den internationalen Standard der Einhaltung der Gesetze bei bewaffneten Konflikten „signifikant überschritten“ zu haben.

Die Mission der Gruppe wurde von einer pro-Israel-Gruppe unterstützt und erhielt uneingeschränkten Zugang zu Informationen, laut Berichten.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 15/06/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.