Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Schweiz „bedauert“ beleidigende Anti-Netanyahu-Karikatur

Das Schweizer Außenministerium bedauerte am Freitag, dass ein Schweizer Gesandter auf einer Konferenz zur Förderung iranischer Geschäftsinteressen in Zürich eine politische Karikatur zeigte, auf der Tauben sich auf dem Kopf des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu entleeren.

Guilio Haas, der Schweizer Gesandte im Iran, zeigte das Bild am Donnerstag vor Hunderten von schweizerischen und iranischen Geschäftsleuten.

Netanyahu cartoon/Twitter

Netanyahu cartoon/Twitter

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), hat die Karikatur als „fragwürdig“ und „geschmacklos“ bezeichnet und gesagt, dass Haas das Bild ohne ihr Wissen gezeigt habe.

„Botschafter Haas hatte nicht die Absicht, jemanden mit der Karikatur zu beleidigen“, heißt es in einer Erklärung der EDA. „Wenn das der Fall ist dann bedauern wir dies jedoch und entschuldigen uns bei jedem, der sich beleidigt gefühlt haben könnte.“

Schweiz Guilio HaasDas Original der Karikatur gehört laut Reuters, zu einem Kommentar über das iranische Atomabkommen, dass zwischen den USA, dem Iran und verschiedenen Weltmächten geschmiedet wurde. Netanyahu, hat sich vehement gegen den Deal gewehrt.

Der schweizer Botschafter im Iran, Guilio Haas (Foto), verwendete die Karikatur in einer Präsentation mit dem Titel „Iran: jetzt oder nie.“ Die besagt, dass der Deal sich gegen Israel richtet und „die Möglichkeit bietet den iranischen Markt zu beurteilen.“

Die israelische Botschaft in der Schweiz, hat noch nicht auf Medien Anfragen für eine Stellungnahme zu diesem Thema geantwortet.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 28/08/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.