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Deutsche Delegation trifft Rivlin und Netanyahu

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland besuchen derzeit 180 junge deutsche Führungskräfte Israel. Das israelische Außenministerium hatte sie eingeladen, fünf Tage lang Israels Gesellschaft, Politik und Wirtschaft kennenzulernen.

Am Dienstag, den 1. Dezember 2015, wurden die jungen Deutschen im israelischen Außenministerium von Generaldirektor Dore Gold willkommen geheißen. Später besuchte die Delegation die offizielle Holocaust-Gedenkstätte Israels, Yad Vashem, und legte dort einen Kranz nieder. Am Abend empfing Israels Staatspräsident Reuven Rivlin die jungen Deutschen in seiner Residenz. Er sagte unter anderem: „Bei diesem Treffen geht es um die Zukunft. Um eine Zukunft, die noch mehr Möglichkeiten bietet als die Vergangenheit. Unsere beiden Völker, unsere beiden Nationen, haben eine so schwierige Vergangenheit überwunden und dabei diese unglaubliche Zusammenarbeit in unserer Gegenwart hervorgebracht. Dies müssen wir weitertragen in die Zukunft.“

Deutsche Delegation trifft Präsident Rivlin. Foto: GPO

Deutsche Delegation trifft Präsident Rivlin. Foto: GPO

Am Mittwoch erwartete die Reisenden je nach Interessengebiet ein vielfältiges Programm zum Thema Gesellschaft, Kultur oder Wirtschaft. Während die Kultur-Gruppe beispielsweise den israelischen Autor Etgar Keret traf, besuchten die Wirtschafts-Experten das Weizmann-Institut für Wissenschaften. Die Kultur-Gruppe hingegen lernte das Projekt „Save a Child’s Heart“ des Wolfson Medical Center in Holon kennen.

Den Abschluss der Reise bildete am Donnerstag ein Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Der Ministerpräsident bezeichnete den Besuch der Gäste, die mehrheitlich zum ersten Mal das Land bereisen, als bedeutenden Moment: „Ihr Besuch öffnet Ihnen ein Fenster auf eine neue Perspektive, eine Perspektive darauf, wie Israel wirklich ist.“ Er freue sich darüber, wie viele Israelis inzwischen Deutschland besuchen und umgekehrt. So würden die Israelis zwar nie die Vergangenheit der Shoah vergessen, aber gemeinsam mit den Deutschen die Zukunft gestalten. „Fühlen Sie das?“, fragte Netanyahu. „In Berlin und Tel Aviv, in Deutschland und Israel, spüren wir eine ähnliche Energie.“ Netanyahu appellierte an die Besucher aus Deutschland, dass die „Kräfte aus dem Mittelalter“ nicht nur Israel, sondern die gesamte freie und moderne Welt bedrohen und auslöschen wollten. Er rief zum Zusammenhalt im Kampf um die gemeinsamen Werte auf.

Alle Texte und Bilder zur Reise finden Sie auf dem Blog. In den Sozialen Medien können Sie die Reise unter dem Hashtag #‎iltrip15 verfolgen‬.

Quelle: Botschaft des Staates Israel

 

Von am 03/12/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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