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Deutschland: Holocaust-Leugnerin erneut zu Haftstrafe verurteilt

Ursula Haverbeck, 88, eine berüchtigte deutsche Neo-Nationalsozialistin, wurde am Montag erneut wegen Verleumdung des Holocaust zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Haverbeck zeigte auch vor Gericht keine Veränderung in ihren Ansichten und wiederholte in ihrer Abschlusserklärung vor dem Landgericht Verden ihre Auschwitz-Lüge. Sie sagte, „der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“ und das berüchtigte Nazi-Todeslager sei eigentlich ein Arbeitslager gewesen, in dem niemand durch Gas vernichtet wurde.

Für den Inhalt mehrerer Artikel die sie für eine Zeitschrift mit dem Titel „Die Stimme des Reichs“ verfasst hatte, wurde sie wegen Holocaustleugnung – in Deutschland ein Verbrechen – mit zweieinhalb Jahren Haft bestraft. In der Urteilsbegründung heißt es, die Angeklagte sei in keiner Weise einsichtig, bestreite ausdrücklich den Holocaust und leugne ihn wider besseren Wissens.

Haverbeck kündigte an, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Außerhalb des Gerichtssaals demonstrierten etwa 50 Unterstützer aus der deutschen Neo-Nazi-Szene. Zahlreiche Polizisten hätten verhindern müssen, dass sie den Prozess stören.

 

Von am 22/11/2016. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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