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Staatsoberhäupter verurteilen den Terrorangriff in Jerusalem

Die Staatsoberhäupter westlicher Regierungen verurteilten den Terrorangriff vom Sonntag in Jerusalem, der von einem ISIS-Unterstützer begangen wurde.

Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt verurteilten den Terrorangriff der sich am Sonntag in Jerusalem ereignete, bei dem ein Terrorist seinen LKW in eine Gruppe von IDF-Soldaten rammte und vier Soldaten/innen ermordete und mehrere verwundete.

„Solche feigen Handlungen können niemals gerechtfertigt werden und wir fordern alle auf, eine klare und eindeutige Botschaft zu senden, dass Terrorismus niemals toleriert werden darf“, heißt es in einer Erklärung des Weißen Hauses. „Wir bekunden unser tiefes Beileid an die Familien der Opfer und unsere Hoffnung auf eine schnelle und vollständige Genesung für die Verletzten.“

Das US-Außenministerium veröffentlichte eine ähnliche Erklärung, in der es den „schrecklichen Fahrzeugangriff eines Terroristen in Jerusalem“ verurteilte.

„Es gibt absolut keine Rechtfertigung für diese brutalen und sinnlosen Angriffe“, so die Erklärung.

Darüber hinaus verurteilte die Erklärung die „Verherrlichung des Terrorismus“ in der palästinensischen Gesellschaft und bot Beileid an die Familien der vier ermordeten Soldaten sowie Wünsche für eine schnelle Genesung für die Verletzten.

„Kanada steht fest an der Seite Israels in der Verurteilung des heutigen schrecklichen Terroranschlags. Unsere Gedanken sind mit den Familien der Opfer und den verletzten“, tweetete der kanadische Premierminister Justin Trudeau.

Die Europäische Union (EU) verurteilte auch den Anschlag und kritisierte „jedes Lob oder Aufstachelung für terroristische Angriffe.“

In einer Erklärung die am Sonntag veröffentlicht wurde, verurteilte der UN-Sicherheitsrat den Angriff.

„Heute sahen wir die Inkarnition des Bösen und der Grausamkeit“, sagte der israelische UN-Botschafter Danny Danon. „Dieser mörderische Angriff ist ein direktes Ergebnis einer mörderischen palästinensischen Aufhetzung.“

„Der fanatische Terrorismus, der in Berlin und Nizza zugeschlagen hat, hat seine Opfer nicht diskriminiert und auch der heutige Angriff in unserer Hauptstadt Jerusalems nicht“, sagte er.

Der UN-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, Nickolay Mladenov sagte, es sei „verwerflich, dass einige solche Handlungen verherrlichen, die die Möglichkeit einer friedlichen Zukunft für Palästinenser und Israelis untergraben. Es gibt nichts Heldenhaftes in solchen Aktionen.“

„Ich fordere alle auf, Gewalt und Aufstachelung zu verurteilen, ruhig zu bleiben und alles zu tun, um eine weitere Eskalation zu vermeiden“, sagte Mladenov.

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault schrieb: „In diesem schmerzhaften Moment steht Frankreich zusammen mit Israel im Kampf gegen den Terrorismus. Meine Gedanken sind mit den Opfern dieses schrecklichen Angriffs.“

Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni sagte, der Westen könne den Krieg gegen den Terror nur gewinnen, wenn er einheitlich agiere. Er sagte, es gebe Ähnlichkeit in den islamischen Angriffen in Europa und in Israel.

Kondolenztelegramm von Bundeskanzlerin Merkel an den Ministerpräsidenten des Staates Israel, Herrn Benjamin Netanyahu

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

mit großer Bestürzung habe ich von dem terroristischen Anschlag in Ost-Jerusalem erfahren, bei dem vier israelische Soldaten den Tod fanden und weitere zum Teil sehr schwer verletzt wurden. Ich möchte Ihnen hierzu meine große Anteilnahme und mein tiefes Mitgefühl ausdrücken.

Die Bundesregierung verurteilt diesen Terrorakt auf das Schärfste. Ich kann Ihnen versichern, dass wir Israel im Kampf gegen Terrorismus zur Seite stehen.

Ich darf Sie bitten, den Hinterbliebenen der Opfer mein aufrichtiges Beileid und den Verletzten meine besten Genesungswünsche zu übermitteln.

Mit stillem Gruß
Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

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Von am 09/01/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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