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USA: Das Einreiseverbot gilt nicht für Israelis die in den 7 muslimischen Ländern geboren sind

Trumps Verbot für Reisende und Einwanderer aus sieben islamischen Ländern gilt nicht für Israelis, die aus diesen muslimischen Mehrheitsstaaten stammen.

Die US-Botschaft in Israel veröffentlichte am Dienstag eine Erklärung, in der die Reichweite der Exekutivverfügung von US-Präsident Donald Trump erläutert wurde. Das Verbot betrifft die Einreise von Staatsangehörigen aus sieben Ländern des Mittleren Ostens und der afrikanischen muslimischen Mehrheit und beeinflusst nicht die aus diesen Ländern stammenden Israelis.

Die Botschaft erklärte, dass Israelis die in den sieben benannten Ländern geboren wurden, nicht unter das Verbot fallen. Es sei denn, dass sie weiterhin die Staatsbürgerschaft aus diesen Ländern halten, was im Allgemeinen nicht der Fall ist.

„Wenn Sie ein aktuell gültiges US-Visum in Ihrem israelischen Pass besitzen und im Irak, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien oder Jemen geboren sind und keinen gültigen Pass aus einem dieser Länder besitzen, würde Ihr Visum nicht storniert und gültig bleiben“, besagt die Erklärung.

„In ähnlicher Weise bearbeiten wir weiterhin Visumanträge für Einreisewillige die in diesen Ländern geboren sind, solange sie keinen gültigen Reisepass aus einem dieser Länder besitzen und sich nicht als Staatsangehörige eines dieser Länder erklärt haben. Die Erlaubnis zur Einreise in die Vereinigten Staaten wird immer am Eingangsflughafen bestimmt“, erklärte die Botschaft.

Die Klarstellung wurde erteilt, nachdem das israelische Außenministerium um eine Klärung des US-Außenministeriums gebeten hatte.

Die Exekutivverfügung führte zu einem 90-tägigen Verbot der Einreise von Staatsangehörigen dieser sieben muslimischen Länder in die Vereinigten Staaten.

Das Verbot könnte etwa 140.000 Israelis betroffen haben. Die meisten von ihnen sind über 65 Jahre alt und flohen als Kinder aus diesen muslimischen Ländern. Die Mehrheit besitzt nicht die Staatsbürgerschaft aus ihren Geburtsländern. Jedoch geben ihre israelischen Pässe ihren Geburtsort an, was Verwirrung unter den Israelis verursachte.

Von Aryeh Savir,
für Welt-Israel-Nachrichten

 

Von am 01/02/2017. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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