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Britische Premierministerin kritisiert muslimische Länder wegen Einreiseverboten für Israelis

In der anhaltende globalen Debatte über die Maßnahme von US-Präsident Donald Trump, die vorübergehend die Einreise von Staatsangehörigen aus sieben muslimischen Ländern in die USA verbietet, haben britische Politiker auf die Diskriminierung von israelischen Passinhabern in mehreren muslimischen Ländern hingewiesen.

Insgesamt 16 Nationen auf der ganzen Welt, verbieten israelischen Bürgern die Einreise ins Land. Zu diesen Ländern gehören sechs der sieben Länder, deren Bürger von Trump vorübergehend an der Einreise in die USA gehindert werden. Das islamische Israel-Verbot, ist jedoch dauerhaft.

Auf einer Sitzung des britischen Parlaments am Montag, wurde der britische Außenminister Boris Johnson über die Behandlung der Israelis durch diese Länder gefragt.

„Ich denke es ist richtig, dass das [House of Commons] sich dieser Diskriminierung [von Israelis] bewusst sein sollte, jenes Verbots, das bereits existiert“, sagte Johnson. „Und übrigens sollte das Haus auch darüber nachdenken, dass alle Einwanderungspolitiken, alle Visumpolitiken von Natur aus diskriminierend sind, zwischen Individuen und sogar zwischen Völkern.“

Am Mittwoch lud die britische Premierministerin Theresa May den Oppositionsführer Jeremy Corbyn dazu ein, sich gegen die Diskreminierung von Israelis in islamischen Ländern anzuschließen.

„Es ist absolut richtig, dass dieses Haus die Diskriminierung und das Verbot, das auf der ganzen Welt existiert, besonders für diejenigen, die israelische Bürger sind, bewusst sein sollte“, sagte Mai am Mittwoch im Unterhaus.

„Wir sind nicht einverstanden mit dieser Diskriminierung und wir werden sie nicht hinnehmen. Und ich warte auf den Tag, an dem der rechte ehrliche Gentleman gegenüber aufsteht und es auch verdammt.“

Mit dieser Aussage wandte sich May an Jeremy Corbyn, dessen Labour-Partei in einem Antisemitismus-Skandal verstrickt war, der von Anschuldigungen gegen Israel und anti-israelischer Stimmung geprägt war.

Die 16 islamischen Nationen die Israelis die Einreise verbieten sind: Algerien, Bangladesch, Brunei, Iran, Irak, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate und Jemen.

 

Von am 02/02/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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