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Israel beschuldigt Deutschland der Förderung der UNESCO-Anti-Israel-Resolution

Inmitten bereits angespannter Beziehungen zwischen den beiden Ländern beschuldigt Israel nun Deutschland, die Verabschiedung einer Anti-Israel-Resolution der UNESCO zu ermöglichen.

Israelische Beamte beschuldigen Deutschland, eine bevorstehende Resolution der UNESCO (der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) voranzutreiben, die die israelische Souveränität über Jerusalem ablehnt.

Deutschland hat offensichtlich in den europäischen Ländern für die Unterstützung einer Resolution geworben, die von Algerien, Marokko, Ägypten, Libanon, Oman, Katar und Sudan eingereicht wurde und die israelische Souveränität über Jerusalem ablehnt. Mit den EU-Ländern von denen jetzt erwartet wird, mit Deutscher Hilfe für den Antrag zu stimmen, ist es fast sicher das die Entschließung angenommen wird.

Der ursprüngliche Entwurf, der von den arabischen Staaten im März vorgestellt wurde, widersetzt sich der israelischen Kontrolle über seine Hauptstadt, indem er erklärt, dass „alle von der Besatzungsmacht Israel ergriffene Maßnahmen, um seine Gesetze, Zuständigkeit und Verwaltung auf die Stadt Jerusalem auszuweiten illegal und damit null und nichtig sind und keine Gültigkeit haben.“

Während der Entwurf „die Bedeutung der Altstadt von Jerusalem und seiner Mauern für die drei monotheistischen Religionen“ anerkennt, ruft er Berichten zufolge dazu auf, die Texte die sich auf die religiösen Zentren beziehen, nur mit ihren muslimischen Namen zu benennen.

Die Mitglieder des Vorstands der UNESCO, werden voraussichtlich am Dienstag über die Entschließung abstimmen, die in diesem Jahr auf den Unabhängigkeitstag Israels fällt.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte letzte Woche ein Treffen mit dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel abgesagt, der darauf bestanden hatte, bei seinem Besuch im jüdischen Staat mit Anti-Israel-NGOs zu reden.

 

Von am 30/04/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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