Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Schweiz: Mordaufruf gegen Juden an Autobahnbrücke

Am Freitagmorgen, hatten Unbekannte mehrere Transparente mit Nazi-Parolen an den Brücken auf der Schweizer Autobahn A3 in Richtung Zürich aufgehängt.

An einer Brücke bei Richterswil war eine Hakenkreuzfahne aufgehängt, ein Transparent an einer anderen Brücke besagte: „I Love Hitler.“ Und ein anderes Plakat zeigte die wahre Gesinnung der Täter, es rief unverfroren zum Mord auf: „Juden töten“ und ein Hakenkreuz prangte da in großen Lettern von einer Brücke.

„Juden Töten“ Banner A3 richtung Zürich. Foto: Leser Reporter/20min.ch

Wie 20min.ch schreibt, ist für Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerisch Israelitischen Gemeindebunds, dieses Transparent besonders schlimm. „Das beunruhigt die jüdische Gemeinschaft“, sagt er der Zeitung. Deshalb werde der Gemeindebund Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

Kreutner vermutet hinter den rechtsradikalen und judenfeindlichen Bannern eine gezielte Aktion, die weit über die bekannten Hakenkreuz Schmierereien hinaus gehe.

Im Internet komme es regelmässig zu Hetzereien und Beschimpfungen gegen Juden, so Kreutner. Gerade weil sich die Anfeindungen so stark auf Social-Media-Kanäle verlagert hätten, seien Aktionen, wie jene auf der A3 besonders schwerwiegend. „Ein Mordaufruf gegen Juden in dieser Dimension schreckt uns auf.“

Der Sprecher der Kantonspolizei Schwyz, Florian Grossmann, bestätigte der Zeitung auf Anfrage, dass die Plakate von der Polizei in Augenschein genommen wurden. Wer hinter der rassistischen Aktion steckt sei noch unklar, aber es werde jetzt ermittelt.

Dominic Pugatsch, Geschäftsführer der GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, sagte: „Er hoffe, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und entsprechend bestraft würden. In solchen Fällen müsse eine absolute Nulltoleranz herrschen.“

 

Von am 10/07/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.