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US-Außenministerium: Wir werden uns nicht „beeinflussen“ lassen

Angesichts eines Ultimatums von den Palästinensern, innerhalb von 45 Tagen eine Zwei-Staaten-Lösung zu erklären, sagte die Sprecherin des US-Außenministerium, Heather Nauert, dass die USA sich weigern sich „beeinflussen“ zu lassen, während sie vor den Verhandlungen zwischen den beiden Seiten stehen.

Die Trump-Regierung lehnt anscheinend Forderungen der Palästinenser ab, sich vor einer Friedensverhandlung zu einer Zwei-Staaten-Lösung zu verpflichten.

Trumps Seniorberater, Jared Kushner, kam mit einer Delegation im Mittleren Osten an, um zu versuchen den Friedensprozess in Gang zu bringen. Sie trafen sich am Donnerstag mit Premierminister Benjamin Netanyahu und werden auch Gespräche mit dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas und anderen arabischen Nationen führen.

US-Präsident Donald Trump hat mit Netanyahu vereinbart, dass es keine Voraussetzungen bei den Gesprächen geben sollte. Allerdings wird erwartet, dass die Palästinenser dem Kushner-Team ein Ultimatum stellen, dass, wenn nicht innerhalb von 45 Tagen bei der Einleitung von Gesprächen mit den Israelis Fortschritte gemacht werden, sich Abbas nicht mehr der US-Vermittlung verpflichtet fühlen wird. Darüber hinaus könnte sich die PA in diesem Fall einem alternativen Plan zuwenden, um eine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Vereinten Nationen voranzutreiben.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert sagte, dass die USA sich weigern sich „beeinflussen“ zu lassen, indem sie sich im Voraus festlegen.

„Wir werden nicht vorhersagen, was das Ergebnis für beide Seiten beinhalten muss. Das ist die beste Ansicht, um nicht eine Seite der anderen vorzuziehen und um sicherzustellen, dass beide unabhängig miteinander arbeiten können“, sagte sie am Mittwoch.

Trotz der scheinbaren Hindernisse, haben Kushner und Netanyahu ihren Optimismus auf die Möglichkeit erfolgreicher Verhandlungen ausgedrückt.

„Der Präsident hat sich verpflichtet hier eine Lösung zu finden, die in diese Region Wohlstand und Frieden bringen kann und wir schätzen das Engagement des Premierministers und seines Teams, sehr sorgfältig und respektvoll vorzugehen. Der Präsident hat sie [Netanyahu] gebeten, dies zu tun“, sagte Kushner am Donnerstag bei dem Treffen mit dem israelischen Premierminister.

„Die Beziehung zwischen Israel und Amerika ist stärker denn je und wir danken dem Premierminister Netanyahu für seine Führung und seine Partnerschaft“, fügte Kushner hinzu.

„Wir haben viel zu bereden: Wie man Frieden, Stabilität und Sicherheit in unserer Region vorantreibt – auch Wohlstand. Und ich denke, alles liegt in unserer Reichweite“, sagte Netanyahu.

 

Von am 24/08/2017. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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